Sechseläuten: Schon explodiert! Der Böögg brannte nur 12:48 Minuten

In Zürich findet das traditionelle Sechseläuten statt. Nach 12 Minuten und 48 explodiert der Böög schon. Es sollte also ein guter Sommer werden.

Das Wichtigste in Kürze
- Am heutigen Montag findet in Zürich das traditionelle Sechseläuten statt.
- Je schneller dabei der Böögg explodiert, desto besser wird der Sommer. So sagt man...
- Nach 12 Minuten und 48 Sekunden ist es soweit: Der Kopf des Böögs explodiert.
- Es sollte demnach also ein guter Sommer werden.
In Zürich wird heute Abend auf dem Sechseläutenplatz neben dem Opernhaus um 18 Uhr traditionell der Böögg verbrannt.
Je schneller dabei beim Sechseläuten der Kopf des Bööggs explodiert, desto besser soll der diesjährige Sommer werden. Eine Zeitspanne von unter 15 Minuten steht für einen schönen, heissen Sommer.
Letztes Jahr dauerte es 26 Minuten und 30 Sekunden, bis der Böögg seinen Kampf gegen das Feuer aufgab und explodierte.
Das neueste zum Sechseläuten und alles rund um den Böögg liest du hier im Ticker:
Sommer wird gut: Böögg-Kopf explodiert nach 12 Minuten und 48 Sekunden
18.13 Uhr: Nach 12 Minuten und 48 Sekunden ist es soweit: Der Kopf des Böögs explodiert.

Es sollte also ein guter, warmer Sommer werden. Für einmal ging es dem Böögg früh an den Kragen.

Ob es denn ein so guter Sommer wird, bleibt offen. Als Wetterfrosch ist der Böögg nicht immer sehr zuverlässig.
Böög-Brennt nach zehn Minuten noch immer
18.10 Uhr: Nach zehn Minuten brennt der Böögg-Scheiterhaufen noch immer.

Die Flammen kampfen sich langsam hoch zum Böög.
Böögg-Verbrennung beginnt
18.00 Uhr: Die Böögg-Verbrennung hat angefangen.

Wie lange wird es dieses Jahr dauern bis der Kopf des Böögs explodiert? Die Zeit läuft...
Sechseläuten-Umzug durch die Innenstadt
17.26: 3500 Zünfter marschierten oder ritten am Zürcher Sechseläuten durch die Innenstadt zum Sechseläutenplatz. Tausende säumten am Montag die Strassen am Zürcher Frühlingsfest.

Unter den 120 Ehrengästen liefen in diesem Jahr neben Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider auch Sängerin Beatrice Egli, die Eishockeylegenden Mark Streit und Andres Ambühl oder der Churer Bischof Joseph Maria Bonnemain mit.
Vom Bundesrat war ausser Baume-Schneider niemand vertreten. 2025 waren noch vier Bundesräte dabei. Der Präsident des HC Davos, Gaudenz Domenig, gönnte sich den Ausflug nach Zürich, bevor sein Verein am Abend das zweite Finalspiel gegen Fribourg-Gottéron bestreitet. Auch Armeechef Benedikt Roos nahm den Marsch zum Sechseläutenplatz auf sich.

Besonders viele Ehrengäste kamen aus dem Gastkanton Graubünden, unter anderem war der gesamte Regierungsrat vertreten. Auch Ständeratspräsident Stefan Engler, Schauspielerin Tonia Maria Zindel, Ex-Mister Schweiz Renzo Blumenthal und Ex-Langläufer Dario Cologna waren dabei. Während Schwingerkönig Armon Orlik bei den Bündnern mitlief, war sein Bruder Curdin, dreifacher Eidgenosse, Ehrengast bei der Zunft zum Weggen.

Eine Premiere gab es dank den Bündnern zu bestaunen: Ein humanoider Roboter lief am Umzug mit. Er machte auf den Tech-Summit in Davos im Sommer aufmerksam und konnte mit den menschlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern mithalten.

Einige Mitglieder der Stadtzunft waren auf Hochrädern unterwegs, ein nicht ungefährliches Fortbewegungsmittel zwischen den Tramschienen. Bei den Reitern sah das doch etwas sicherer aus.

Tausende säumten die Strassen der Zürcher Innenstadt. Traditionell verteilten sie Blumen an die Ehrengäste und die Zünfter. Die Strecke verlief die Bahnhofstrasse entlang bis zum Bürkliplatz und zurück. Über das besonders stark bevölkerte Limmatquai liefen Zünfter, Bündnerinnen und Ehrengäste dann zum Sechseläutenplatz.
Zu nennenswerten Zwischenfällen kam es bisher nicht.
Böögg ist bereit
14.48 Uhr: Am Montagmorgen hat der Böögg seinen Platz auf dem Zürcher Sechseläutenplatz gefunden. Die äusseren Bedingungen sind bestens für einen reibungslosen Ablauf des Sechseläutens. Auch starke Winde, die vor zwei Jahren für eine Absage der Verbrennung sorgten, sind keine in Aussicht.
Unter dem Schneemann auf dem Sechseläutenplatz wird der grosse Holzstoss errichtet.

Ab 18 Uhr sollen dann die Flammen lodern. Der Böögg trägt eine Fliege mit Steinbockmotiv, die an den Gastkanton Graubünden erinnert.

Um 15 Uhr werden rund 3'500 Zunftmitglieder, begleitet von ihren Zunft-Orchestern, Reitern und Zunft-Wagen durch die Altstadt marschieren. Dies, um dann um 18 Uhr auf dem Sechselätenplatz den Böögg zu verbrennen.






