ETH-Professorin Paola Picotti erhält Otto-Nägeli-Preis

Für ihre Forschung zu Alzheimer und Parkinson erhält die ETH-Professorin Paola Picotti den Otto-Nägeli-Preis. Der Preis gilt als eine der bedeutendsten wissenschaftlichen Auszeichnungen in der Schweiz und ist mit 200'000 Franken dotiert.

Die Auszeichnung würdige die Leistungen von Picotti bei der Entwicklung von Technologien der Massenspektrometrie und deren Anwendung in der Erforschung menschlicher Krankheiten, teilte die ETH Zürich am Montag mit.
Picotti entwickelte eine Technologie, mit der sie tausende von Proteinstrukturen mit einem Schlag untersuchen kann. Die Forscherin nutzte die Technologie, um strukturelle Veränderungen von Proteinen bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson zu untersuchen und so die Krankheitsmechanismen zu entschlüsseln.
Mit dem Preisgeld will Picotti die Forschung weiter vorantreiben. Künftig solle erforscht werden, wie die gewonnenen Informationen genutzt werden könnten, um gezielt Wirkmoleküle zu entwerfen, die die Veränderungen korrigieren.




