GC: «Zweimal 10 Minuten Wahnsinn – Letzi bebt zur Pause»

Wahnsinn im Letzigrund: GC dreht ein 0:2 gegen Winterthur und lässt den Letzigrund beben. Das sagt Chefreporter Mischi Wettstein in seiner «Nachspielzeit».
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Das Wichtigste in Kürze
- Trotz frühem 0:2 gewinnt GC das Kellerduell gegen Winterthur noch mit 3:2.
- Damit sichern sich die Hoppers die Barrage – der FCW steigt ab.
GC bezwingt den FC Winterthur mit 3:2 – es ist ein Spiel, das wir wahrscheinlich nicht mehr so schnell vergessen werden!

Schon nach zehn Minuten führt Winterthur mit 2:0, es sah «schitter» aus für die Grasshoppers. Ich glaube, die meisten Hopper-Fans haben Panik gekriegt: «Steigt GC jetzt direkt ab?» Ich habe sogar Kollegen, die den Letzigrund nach dem 0:2 bereits verlassen haben.

Aber ich kann verraten: Ich habe allen gesagt: «Bleibt!» Auch zur Pause, als Winterthur immer noch mit 2:0 vorne lag. Das ist das gefährlichste Resultat, Es braucht nicht viel, und das Kartenhaus fällt zusammen!
In der Pause war ich im Presseraum, als die Tür aufging. Und so laut habe ich es im Letzigrund noch nie erlebt. Die Balken haben gebebt, so laut war es! Es wurde herumgeschrien – doch GC-Trainer Peter Zeidler sagte: Er sei ruhig geblieben – es waren die Spieler, die sich heiss gemacht hätten.
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Logisch: GC hatte nichts mehr zu verlieren. Sie wussten: «Diesen Bock müssen wir jetzt umstossen!» Und genau so ist es gekommen.
Ein Penalty aus heiterem Himmel, dann stürzte bei Winterthur alles zusammen. Es war klar: Gelingt GC der Anschlusstreffer, dann kippt dieses Spiel.

Aber der FC Winterthur ist nicht in diesem Spiel abgestiegen. Wer die ganze Saison gegen den Abstieg kämpft und in so einer Partie eine 2:0-Führung hergibt: Der muss sich nicht wundern, reicht es am Ende nicht für den Klassenerhalt.












