Breiter und grüner – August-Forel-Strasse wird aufgewertet

Die August-Forel-Strasse in Zürich wird saniert: Mehr Platz für Velo- und Fussverkehr sowie neue Grünflächen sollen die Sicherheit und Lebensqualität erhöhen.

Die August-Forel-Strasse soll saniert und aufgewertet werden, teilt die Stadt Zürich mit. Damit wird die Verkehrssicherheit erhöht und Zufussgehende und Velofahrende profitieren von mehr Platz und Grünraum. Der Stadtrat hat Ausgaben in der Höhe von 6,8 Millionen Franken bewilligt.
Koordiniert mit dem Neubau von Fernwärmeleitungen sind in der August‑Forel‑Strasse zwischen Buchenweg und der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich Strassen-, Kanal- und Werkleitungsarbeiten geplant. Der bestehende Regenabwasserkanal ist in einem baulich schlechten Zustand und soll erneuert und vergrössert werden.
Die oberirdische Stromleitung wird zurückgebaut und durch Kabel im Boden ersetzt. Im gesamten Projektperimeter werden zudem die sanierungsbedürftigen Strassenbeläge und Randabschlüsse erneuert sowie die öffentliche Beleuchtung ersetzt und um zusätzliche fünf Kandelaber erweitert.
Aufwertungsmassnahmen für mehr Sicherheit
Gleichzeitig werden das östliche Trottoir und die Fahrbahn an ausgewählten Stellen zugunsten des Fuss- beziehungsweise Veloverkehrs verbreitert. Dafür erwirbt die Stadt Land von angrenzenden privaten Parzellen.
Zudem werden neue Grünflächen geschaffen und sechs Bäume gepflanzt sowie zwölf Veloabstellplätze eingerichtet; sechs Blaue-Zone-Parkplätze werden verschoben, acht Parkplätze werden aufgehoben. Für den Amphibienschutz werden überdies Randsteine abgesenkt und Amphibienleitern in den Strassensammlern eingebaut.
Baubeginn 2031 geplant
Der Stadtrat hat für das Projekt neue einmalige Ausgaben von 818'000 Franken bewilligt, wovon 213'000 Franken für die Veloinfrastrukturmassnahmen auf den Rahmenkredit Velo entfallen. Für den Kanal-, Strassen- und Werkleitungsbau hat der Stadtrat gebundene Ausgaben von 5,98 Millionen Franken bewilligt.
Der Baubeginn ist für 2031 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich ein Jahr. Weil sich das Baugebiet in einer archäologischen Zone befindet, werden die Grabenarbeiten für den Kanal- und Werkleitungsbau teilweise vom Amt für Städtebau archäologisch begleitet.






