GC verurteilt Krawalle nach dem Cup-Halbfinal

Nach dem Halbfinal-Out von GC im Schweizer Cup bei Lausanne-Ouchy attackierten Chaoten aus dem GC-Fanblock den Team-Bus. Der Klub positioniert sich klar.

Das Wichtigste in Kürze
- GC scheidet am Samstag im Cup-Halbfinal gegen Stade Lausanne-Ouchy aus.
- Nach dem Abpfiff eskaliert die Lage, Chaoten greifen sogar den GC-Bus an.
- Der Klub positioniert sich nun klar gegen diese Ausschreitungen.
Die Ausschreitungen bei der Niederlage von GC im Cup-Halbfinal gegen Stade Lausanne-Ouchy beschäftigen den Schweizer Fussball. Am Sonntag äusserten sich die Grasshoppers in einem Statement zu den Geschehnissen nach dem Spiel.
Nach Klub-Angaben wurde der Mannschaftsbus «von rund 30 Personen attackiert. Sie bewarfen den Bus mit Petarden und Absperrgittern, wodurch es zu sichtbaren Schäden in Form von Brennspuren und Lackbeschädigungen kam.»
Demnach hätten einige Spieler aus dem Bus zurück in den Garderobentrakt flüchten müssen. Die Chaoten hätten versucht, ihnen dorthin zu folgen. «Der Grossteil konnte aber vom Sicherheitspersonal gestoppt werden», teilt GC mit.

«Einzelne Personen gelangten jedoch kurzzeitig in den Trakt, wurden aber daran gehindert, bis zu den Spielern vorzudringen. Der Buschauffeur hingegen wurde durch den Einsatz von Pfefferspray leicht verletzt», so der Klub.
GC verurteilt Krawalle nach Cup-Halbfinal
Die Zürcher verurteilen die Ausschreitungen deutlich. «Wir verstehen die grosse Enttäuschung über die gestrige Cup-Niederlage. Die Mannschaft, der Club sowie das ganze Clubumfeld teilen diese ebenfalls. Dennoch wurde mit diesem Vorfall eine klare Grenze überschritten», so der Klub.

«Dieses Verhalten ist beschämend und in keiner Weise akzeptabel. Wir verurteilen diesen Angriff aufs Schärfste», stellt die Klubführung klar. «Der Club nimmt den Vorfall sehr ernst. Eine detaillierte Aufarbeitung gemeinsam mit den Fanvertretern wurde bereits eingeleitet.»












