Riesen-Defizit: GC schreibt mehr als 15 Millionen Franken Verlust

Am Mittwoch hat die SFL die Finanz-Kennzahlen der Klubs veröffentlicht. Ganz besonders schlecht steht GC da – mit dem grössten Minus der Liga.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Finanz-Kennzahlen bei GC malen ein düsteres Bild.
- Die Hoppers schreiben ein Minus von mehr als 15 Millionen Franken.
- Das Loch müssen wohl die Investoren vom LAFC stopfen.
Jahr für Jahr veröffentlicht die SFL im April die Finanz-Kennzahlen ihrer Klubs für die UEFA-Lizenz. Diese ist nötig, damit ein Verein zumindest theoretisch am Europacup teilnehmen dürfte. Anzumerken ist da, dass der FC Winterthur auf die Veröffentlichung der Kennzahlen verzichtet hat.
Jahr für Jahr ist dabei auch ersichtlich, welche Klubs gut wirtschaften – und welche nicht. In die zweite Kategorie fällt auch dieses Jahr wieder GC: Die Hoppers müssen ein Minus von mehr als 15 Millionen Franken ausweisen. Kein anderer Klub in der Super League steckt tiefer in den roten Zahlen.
Und das, obwohl die Hoppers in Sachen Betriebs-Ausgaben (25,7 Millionen) unter den sparsameren Klubs der Liga liegen. Einzig der FC Sion (20,8 Millionen) und Bald-Meister Thun (16,1 Millionen) sind noch sparsamer unterwegs.

Der Unterschied: GC hat die niedrigsten Einnahmen in der Liga, noch hinter Sion und Thun. Gerade einmal 11,2 Millionen Ertrag stehen zu Buche. Auch mit Transfers wird das Konto nicht gepolstert – hier schreiben die Zürcher sogar ein Minus von 770'000 Franken.
GC schreibt höchstes Minus seit Wiederaufstieg
Ein Faktor bei der Finanz-Misere ist auch das fehlende eigene Stadion. Aufwand und Ertrag im oft beinahe leeren Letzigrund stehen in keinem Verhältnis zueinander. Ein Problem, das so bald nicht gelöst wird.

Das resultierende Minus von insgesamt 15,2 Millionen ist der höchste Verlust seit dem Wiederaufstieg vor fünf Jahren. Schliessen müssen diese Lücke wohl die Investoren aus Los Angeles ...











