Ex-Gemeinderat Frank Rühli will in die Zürcher Regierung

Frank Rühli will für die FDP in die Zürcher Kantonsregierung. Der ehemalige Gemeinderat der Stadt Zürich hofft jetzt auf die Gunst der Kantonalpartei. Diese brachte für den frei werdenden Sitz von Carmen Walker Späh aber bereits Nationalrat Andri Silberschmidt in Stellung.

Die Nomination findet im Juni statt. Eigentlich hätte die Partei gerne zwei Sitze. Ob sie mit Rühli nun mit einer zweiten Kandidatur antritt, hängt von Mario Fehr (parteilos) ab. Sollte der bisherige Regierungsrat noch einmal antreten, hätte eine zweite FDP-Kandidatur kaum Chancen.
Der Kanton Zürich lebe von breit abgestützter, liberaler Politik, schrieb Rühli am Sonntag auf dem sozialen Netzwerk Linkedin. Die Zürcher Regierungsratswahlen seien demnach richtungsweisend. Dazu wolle er beitragen, sofern er die Unterstützung der kantonalen FDP erhalte.
Das Karussell für die Wahlen im kommenden Jahr füllt sich allmählich. Mehrere Parteien haben bereits Kandidierende nominiert oder in Stellung gebracht. Bei der SP haben Nationalrätin Priska Seiler Graf und der Winterthurer Stadtrat Nicolas Galladé Interesse angemeldet. Die GLP schickt die Winterthurer Gemeinderätin Nora Ernst ins Rennen und die EVP will es mit Donato Scognamiglio aus Freienstein-Teufen versuchen.
Bei der SVP wird Nationalrat Martin Hübscher als Nachfolger für den zurücktretenden Ernst Stocker gehandelt, während Natalie Rickli erneut antritt. Für die Grünen will Martin Neukom seinen Sitz verteidigen. Neben einer Kandidatur von Fehr ist auch jene von Silvia Steiner (Mitte) noch offen.





