Stadt Zürich

    «Schwarze Tage für Zürich»: Messerattacke schockiert die Stadt

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Der Zürcher Stadtparlament verurteilt scharf die jüngste antisemitische Attacke. Sämtliche Parteien verurteilten den Angriff aufs Schärfste.

    Corine Mauch
    «Ein dunkles Kapitel für Zürich»: So kommentierte Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) den Angriff am Samstag mit grösster Verachtung. Auf dem Foto zu sehen ist die Synagoge Agudas Achim in Wiedikon. - keystone

    Mit deutlichen Worten hat das Zürcher Stadtparlament am Mittwoch die Messerattacke auf einen jüdisch-orthodoxen Zürcher verurteilt. Sämtliche Parteien verurteilten den Angriff aufs Schärfste.

    «Wir werden alles unternehmen, um den Schutz von Jüdinnen und Juden und jüdischen Einrichtungen zu verbessern», sagte Florian Utz (SP) im Namen aller Fraktionen. Antisemitismus sei eine zersetzende Kraft. Es sei Aufgabe von allen, antisemitische Stereotypen zu erkennen und ihnen entgegenzutreten.

    Solidarität mit der jüdischen Gemeinde

    Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) sprach in einer Erklärung von «schwarzen Tagen für die Stadt Zürich». Sie habe dem 50-jährigen Opfer einen Brief geschrieben und ihm und der ganzen jüdischen Gemeinde uneingeschränkte Solidarität signalisiert.

    «Zürich bleibt ein Zuhause für Jüdinnen und Juden», betonte Mauch. Gleichzeitig warnte sie vor einem Generalverdacht gegenüber allen Muslimen.

    Corine Mauch
    Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP). - Keystone

    Am Samstagabend wurde ein 50-jähriger jüdisch-orthodoxer Zürcher im Stadtkreis 2 von einem 15-jährigen Schweizer mit tunesischem Hintergrund niedergestochen.

    In einem Video in arabischer Sprache bekannte er sich zum Terrornetzwerk Islamischer Staat (IS). Der Jugendliche sitzt in Untersuchungshaft. Das Opfer ist mittlerweile ausser Lebensgefahr.

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