Stadt Zürich

    Self-Checkout-Betrug: Gülsha zahlt ihren Bio-Apfel nicht

    Vivian Balsiger
    Vivian Balsiger

    Zürich,

    Bio ist für Gülsha Adilji (41) ein absolutes Muss! Doch Lust auf den Preisaufschlag hat die Moderatorin nicht – und greift beim Self-Checkout zu eigenen Tricks.

    gülsha
    Liebt Bio – den Preis dafür aber nicht: Gülsha Adilji (41) vertippt sich beim Self-Checkout gerne mal. - Instagram / pexels

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Podcast «Extrem Therapie» packt Gülsha Adilji (41) aus.
    • Beim Self-Checkout tippt sie absichtlich den günstigeren Preis ein – obwohl sie Bio-Produkte kauft.
    • Der Grund? Für die Moderatorin ist Bio ein Muss – der Preis dafür ist ihr aber zu hoch.

    Für Gülsha Adilji (41) kommt beim Einkaufen nur Bio ins Körbli. Doch auf den Aufpreis hat sie keine Lust.

    Denn für die 41-jährige Moderatorin, Journalistin und Podcasterin sind Bio-Produkte in der Schweiz schlicht überteuert.

    Ihre Lösung? Ein kleiner Trick an der Self-Checkout-Kasse.

    «Ich kaufe nur Bio-Gemüse und Bio-Früchte», erzählt sie in ihrem Podcast «Extrem Therapie».

    Doch dann folgt das Geständnis, das ihre Podcast-Partnerin Jenny Jennster ziemlich sprachlos macht: «Ich bezahle aber nie einen Bio-Apfel. Ich mache dann immer den Preis von einem normalen Apfel.»

    Mit anderen Worten: Bio-Ware einpacken, aber nur den günstigeren Preis scannen.

    «Für Brokkoli zahl ich nicht 18 Franken»

    Warum sie das macht? Für Gülsha ist die Sache klar: Bio sei in der Schweiz teilweise drei- bis viermal teurer als normale Ware. «Nee, für Brokkoli zahl ich nicht 18 Franken», erklärt sie.

    Jenny Jennster kann kaum glauben, was sie da hört. «Nein Gülsha, das kannst du hier nicht so sagen», reagiert sie schockiert: «Das müssen wir rausschneiden, Gülsha.»

    popcorn
    Auch beim Ohlala-Event in Zürich liess Gülsha das Popcorn mitgehen, wie sie im Podcast gesteht. - Instagram

    Doch Gülsha selbst denkt gar nicht daran, einen Rückzieher zu machen. «Jenny, ich stehe dazu», kontert sie selbstbewusst. Schliesslich sei ein solcher Schwund bei den Preisen ohnehin längst einkalkuliert.

    Doch nicht nur beim Einkaufen scheint Gülsha gerne mal zuzugreifen. Erst vergangene Woche habe sie beim Ohlala-Event in Zürich Popcorn gemopst, erzählt die 41-Jährige.

    Wie findest du zu Gülshas Self-Checkout-Trick?

    Bei Kleidern zieht Gülsha allerdings eine klare Grenze. Aus Angst, erwischt zu werden, habe sie noch nie ein Kleidungsstück geklaut. Ihre Vorstellung: «Ich dachte, die sind superkrass darauf vorbereitet, dass alles klingelt, wenn man da, ohne zu zahlen, rausläuft.»

    Nach so viel Offenheit bekommt Gülsha offenbar doch noch kalte Füsse.

    Zum Schluss rudert sie zurück und versucht, ihr Geständnis etwas zu entschärfen: «Ich klaue ja nichts.» Manchmal passiere es ihr aber «aus Versehen», dass sie statt des Bio-Brokkolis den günstigeren normalen Brokkoli eintippe.

    Kommentare

    User #3271 (nicht angemeldet)

    Auch schon kriminell

    User #3864 (nicht angemeldet)

    Wenn man auf diese Art in die Medien muss ist es schlimm

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