Sara Leutenegger: Sohn wird in der Badi von fremdem Mann begrapscht

Auf dem Weg zum Badi-WC wird der dreijährige Sohn von Sara Leutenegger plötzlich begrapscht. Der fremde Mann verschwand nach der Grüsel-Aktion direkt.
00:00 / 00:00
Das Wichtigste in Kürze
- Sara Leuteneggers dreijähriger Sohn wurde in der Badi von einem Mann am Po angefasst.
- Nach dem Grapsch-Vorfall verschwand der Fremde direkt, berichtet die 32-Jährige.
- Anzeige habe sie bisher keine erstattet, erklärt die Zürcherin gegenüber Nau.ch.
Die Schweiz schwitzt – da zieht es auch Sara Leutenegger ans Wasser. Gemeinsam mit ihren Söhnen Lio (5) und Pablo (3) wollte sich das Model einen gemütlichen Tag in der Badi machen. Doch überschattet wurde das Planscherlebnis von einem «schrägen» Zwischenfall in der Garderobe.
«Ich hatte Pablo in den Armen, wir gingen gemeinsam das WC suchen», schildert die 32-Jährige auf Instagram. Als sie sich umgeschaut habe, stand plötzlich ein älterer Mann hinter ihr. «Und der fängt einfach an, Pablos Arsch anzufassen, zu begrapschen», erklärt sie völlig fassungslos.
Auf die wütende Reaktion des jungen Mamis, was die Aktion solle, warf ihr der fremde Badibesucher offenbar nur ein müdes Lächeln zu und lief weg. «Dann habe ich gedacht: Jetzt muss ich irgendwie hinterher, aber ich habe ihn nachher nicht mehr gesehen», erinnert sich Leutenegger an den Grüsel-Vorfall.

Zunächst bereut sie: «Ich hätte ihn eigentlich melden sollen.»
Rund eine Stunde ist seit der schockierenden Situation auf dem Badi-WC vergangen. «Es war so ein komisches Gefühl», berichtet die Influencerin sichtlich aufgewühlt.
«Finde das so krank»
Einen Tag später klärt die Zürcherin erneut über die Situation auf. Leutenegger zeigt sich «schockiert und recht traurig» über die Reaktionen, die sie nach ihrem Video-Statement erhielt. So behaupten einige User, die Geschichte in der Badi sei erfunden, um Likes damit zu generieren.

«Ich weiss nicht, wie krank ihr im Kopf seid, dass ihr so etwas erfinden würdet. Aber mein Kopf erfindet solche Sachen nicht», stellt sie klar. Noch begreift sie nicht ganz, welche Szenen sich am Vortag abgespielt hatten. «Ich finde das so krank, was mir passiert ist mit Pablo.»
Andere wiederum hätten gefordert, den Mann anzuzeigen. Doch Sara Leutenegger warnt ihre Community, nicht voreilig über ihr Handeln zu urteilen. Die 32-Jährige zeigt sich einsichtig in dem Punkt, dass sie anders hätte reagieren können. Das Problem: «In einem Schockmoment reagiert man nicht immer so, wie man es im Nachhinein hätte wollen.»
Sara Leutenegger hat Mann gemeldet
Mehr Zeit, als den Mann anzuschreien, blieb dem Zweifach-Mami nicht. Zu dringend musste Söhnchen Pablo aufs WC.
Ihre Follower fragt sie um mögliche Lösungsansätze: «Hätte ich ihn festhalten und zur Kasse hinziehen sollen? Der wäre niemals mit mir mitgekommen.»
00:00 / 00:00
Nach dem Vorfall sei der Mann ohnehin direkt verschwunden. Gemeldet hat sie ihn aber doch noch, wie sie inzwischen auf Instagram schreibt.
Da sie ihr Handy nicht gerade bei sich hatte, konnte sie den Mann auch nicht fotografieren. Was sie aber sonst getan hätte, wie sie versichert. Verstehen kann die Unternehmerin die Kritik jedenfalls nicht. «Diese Welt ist wirklich langsam ein bisschen krank», schimpft Leutenegger in einem weiteren Video.
Eltern sollen aufpassen
Dass sie die Geschichte öffentlich macht, hat für die Influencerin einen Grund. Mit dem Video möchte sie andere Eltern auf ihre Aufsichtspflicht in öffentlichen Räumen sensibilisieren.

Gerade jetzt, in der Badisaison, sollte man die Kinder nie aus den Augen verlieren, appelliert sie. «Es kann so schnell gehen.»
Sara Leutenegger empfindet es als eine Art «Weckruf», wie sie gegenüber Nau.ch erklärt. Auch, weil sich offenbar viele Eltern betroffen zeigen und die 32-Jährige nach dem Video mit Nachrichten überhäuft hätten.
Bisher keine Anzeige erstattet
«Im Nachhinein, wenn man es verarbeitet hat, bin ich nochmals mehr schockiert von dieser Dreistigkeit», offenbart sie weiter. Wie bereits in ihrem Beitrag erwähnt, habe sie schliesslich beim Verlassen der Badi das Personal über den Grapsch-Vorfall informiert.

Anzeige gegen Unbekannt habe sie bisher keine erstattet. Die Zürcherin zeigt sich noch unschlüssig, ob diese effektiv zu einer strafrechtlichen Verfolgung führen würde. Offenbar sind zu wenig Informationen über den Mann bekannt – weil dieser nach der Begegnung auf dem WC das Gelände direkt verlassen hatte.
Komplett meiden wird das Zweifach-Mami künftige Badibesuche dennoch nicht. Das Sommerwetter geniesst sie mit ihren Kids lieber im Wald, öffentliche Planschanlagen seien noch nie ihr «Favorite Place» gewesen. «Aber wenn wir gehen, dann sicher mit noch mehr Bedacht.»








