Stadt Zürich

    Nachbarn zahlen nicht mehr Geld an Zürichs und Luzerns Kulturhäuser

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Die Luzerner und Zürcher Kulturhäuser erhalten von ihren Nachbarregionen bis 2024 weiterhin 11,4 Millionen Franken.

    Schweizer Franken
    Der Preisdruck für Schweizer Unternehmen blieb im Juli 2024 nahezu unverändert. (Symbolbild) - Keystone

    Trotz Einnahmeausfällen während der Pandemie gibt es nicht mehr Geld, wie die Kantone am Dienstag, 5. Juli 2022, mitteilten. Weil Kulturhäuser wie das Zürcher Opernhaus, oder das KKL in Luzern in den letzten Jahren monatelang geschlossen blieben, sei es nicht möglich gewesen, neue Berechnungen anzustellen, heisst es in einer Mitteilung des Interkantonalen Kulturlastenausgleichs (ILV) . Entsprechend bleiben die Beiträge gleich hoch wie zwischen 2019 und 2021.

    Die Berechnungen basieren auf den Zuschauerzahlen und den Subventionen, wie Beat Hensler, Geschäftsstellenleiter des ILV auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Die Zuschauerströme seien während der Pandemie nicht repräsentativ gewesen, die Subventionen der Standortkantone aber gleich hoch geblieben. Die pandemiebedingten Einschränkungen liessen keine verlässliche Neuberechnung zu, weshalb der ILV auf Änderungen verzichte.

    Das Zürcher Opernhaus, das Schauspielhaus und die Tonhalle werden mit 7,8 Millionen Franken unterstützt. Für das KKL, das Luzerner Sinfonieorchester und das Luzerner Theater erhält Luzern von den anderen Kantonen erneut 3,6 Millionen Franken.

    In einer Mitteilung betonten die Kantone die Bedeutung der Kulturhäuser, aber auch die erhebliche finanzielle Belastung für die Standortkantone. Die ILV existiert seit 2010 und ist Teil des Neuen Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen. Mitglieder sind Zürich, Luzern, Zug, Uri und Aargau. Schwyz, Ob- und Nidwalden sind nicht Mitglieder, zahlen aber Beiträge.

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