Spielplatz Inneres Lind frisch saniert

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Winterthur Stadt,

Der stark genutzte und beliebte Spielplatz an der Hermann-Götz-Strasse im Inneren Lind Winterthur ist komplett saniert worden. Nun ist er wieder geöffnet.

Spielplatz SAnd Holz Gerüst
Ein Spielplatz. (Symbolbild) - Depositphotos

Der stark genutzte Spielplatz an der Hermann-Götz-Strasse im Inneren Lind ist während einer Bauzeit von zehn Wochen für 270'000 Franken komplett saniert worden und nun wieder offen. Das teilt die Stadt Winterthur am 21. Mai mit.

In einem grösseren Partizipationsprojekt hatte Stadtgrün Winterthur vorgängig die Nutzenden und Anwohnenden dazu eingeladen, die Sanierung ihres beliebten «orangen Spielplatzes», wie er in der Bevölkerung heisst, mitzugestalten.

Eine Schwebebahn, ein Trampolin, eine Steilrutsche für Abenteuerlustige sowie eine Slackline sind ganz neue Elemente auf dem Spielplatz im Inneren Lind. Der frisch sanierte Spielplatz bietet aber auch die bisher bekannten und beliebten Schaukeln, Rutschen für die Kleinen, einen Kletterturm, eine Wippe, einen Sandkasten und einen Tischtennistisch.

Daneben gibt es Sitzbänke und Picknicktische. Neu ist die Anlage ebenerdig zugänglich, der Betonplattenbelag und die Hackholzschnitzel wurden durch wasserdurchlässige Rasenwaben, die gleichzeitig als Fallschutz dienen, ersetzt und Randbereiche, die stark bewachsen und nicht einsehbar waren, wurden auf Wunsch der Nutzenden einsehbar gestaltet.

Mitwirkungsprozess in der Anwohnerschaft legte Wünsche und Ideen offen

Der Neugestaltung des Spielplatzes, dessen Spielgeräte nach 25 Jahren das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hatten und erneuert werden mussten, ging ein breit angelegter Mitwirkungsprozess in der Anwohnerschaft voran.

Ziel war es, einen Spiel- und Aufenthaltsort zu entwickeln, der sich nahe an den Bedürfnissen der Nutzenden orientiert. In einer ersten Partizipationsphase konnten Quartierbewohnende auf verschiedenen digitalen Kanälen anhand von Fragebögen ihre Wünsche und Ideen für die Anlage einbringen.

Es wurde auch das Sicherheits- und Sauberkeitsempfinden, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sowie das Alter der Nutzenden erhoben. Die Rückmeldungen dienten als Grundlage für die Entwicklung von drei Projektvarianten.

Farbton orange heute leicht dezenter

Die von der Mehrheit der Bevölkerung bevorzugte Variante wurde anschliessend unter Berücksichtigung aller Rahmenbedingungen (denkmalpflegerisch geschützte Grünanlage, eingeschränkter Platz, Nähe zu den Bahngeleisen, Trafostation in der Anlage) ausgearbeitet und umgesetzt.

In Anlehnung an den vorhergehenden Spielplatz, der aus zahlreichen orangen Elementen bestanden hatte, die dem Spielplatz den Spitznamen «oranger Spielplatz» verliehen, wurde der Farbton Orange in etwas dezenterer, zeitgemässer Ausführung bei den neuen Spielgeräten wieder aufgenommen.

Es folgt noch die Bepflanzung mit primär einheimischen Stauden und Sträuchern und im Sommer soll auch der Springbrunnen am ehemaligen Ort des Sandkastens reaktiviert werden. Dazu laufen noch technische Abklärungen.

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