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FC Zürich: Fans schimpfen über Lindner – Canepas reagieren

Christoph Böhlen
Christoph Böhlen

Zürich,

Heinz Lindner ersetzt Yanick Brecher beim FC Zürich als neue Nummer 2. Der Wechsel des Ex-Hoppers sorgt bei einigen FCZ-Fans für Unmut – der Club reagiert.

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Fan-Schmierereien sorgen beim FC Zürich für Ärger. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Beim FCZ kommt es zu Schmierereien am «Home of FCZ».
  • Grund ist die Verpflichtung von Ex-GC-Goalie Heinz Lindner.
  • Der Club reagiert umgehend.

Schon vor der offiziellen Meldung kündigt Nau.ch an: Heinz Lindner beerbt Club-Ikone Yanick Brecher beim FC Zürich. Der österreichische Goalie wechselt als neue Nummer 2 von YB zu den Zürchern.

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Heinz Lindner unterschreibt für zwei Jahre beim FC Zürich. - fcz.ch

Ein Transfer der Sinn macht: Lindner kennt Neo-FCZ-Coach Marcel Koller aus gemeinsamen Nationalteam-Zeiten. Und er nimmt seine Rolle als Stellvertreter von Goalie-Juwel Silas Huber klaglos an. Doch nicht alle sind von dieser Verpflichtung begeistert.

GC
Heinz Lindner im GC-Dress. - keystone

Für einige FCZ-Fans ist Lindners Vergangenheit ein Problem: Der Österreicher stand von 2017 bis 2019 75 Mal im Kasten von Erzrivale GC. Das sorgt für Kritik an der Club-Führung.

Verstehst du den Ärger einiger FCZ-Fans wegen des Transfers von Heinz Lindner?

Schmierereien verärgern den FC Zürich

Aufgebrachte Fans deponieren ihren Frust beim «Home of FCZ». Die Botschaft: «Canepas, ‹nüt für Unguet›: Lindner du scheiss Hopper!»

Hintergrund: Heinz Lindner ist einer von mehreren Ex-Hoppern, die zuletzt beim FC Zürich unterschrieben habe. Prominentestes Beispiel ist Steven Zuber, der allerdings bereits im Winter wieder abwanderte.

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Mit Marcel Koller übernimmt eine GC-Legende beim FC Zürich. - keystone

Auch der neue Trainer ist eine GC-Legende: Marcel Koller wird als Spieler mit den Hoppers sieben Mal Meister und gewinnt fünfmal den Cup. 2003 holt er mit GC als bisher letzter Trainer den Meistertitel.

Noch am Mittwoch reagiert der FC Zürich auf die Schmierereien: «Der FC Zürich distanziert sich einmal mehr klar von jeglichen Verunglimpfungen und Anfeindungen gegenüber Funktionären und Spielern aufgrund früherer Club-Zugehörigkeiten.»

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Ancillo Canepa, Präsident des FC Zürich, ärgert sich über das Verhalten einiger Fans. - keystone

Der Club schreibt weiter: «Unterschiedliche sportliche Wege und Karrieren gehören zum modernen Fussball und verdienen ein Mindestmass an Respekt. Entscheidend sind für uns der Einsatz, die Professionalität und das Commitment zu den heutigen Aufgaben und Zielen unseres Vereins.»

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