Winterthur: Stadt redimensioniert Schulraum

Die Schülerzahlen wachsen weniger stark: Die Stadt reagiert mit einem Baustopp.

Das Wichtigste in Kürze
- In Winterthur steigt die Zahl an Schülerinnen und Schülern.
- Dies jedoch nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit angenommen.
- Darauf hat die Stadt nun reagiert und die Schulraumplanung angepasst.
Die Stadt korrigiert die Schulraumplanung nach unten. «Die aktuellen Daten zeigen auf, dass die Stadt Winterthur weiterhin sowohl bezüglich der Bevölkerungszahl als auch bezüglich der Anzahl Schüler:innen wächst, aber nicht mehr so schnell wie in der Vergangenheit angenommen», schreibt die Stadt Winterthur in einer Medienmitteilung.
Erst ab dem Jahr 2035 erwartet die Stadt wieder eine stärkere Zunahme bei den Schülerzahlen. Aktuell werden in Winterthur 12'557 Schülerinnen und Schüler in insgesamt 639 Klassen – davon 131 Kindergarten-, 353 Primar-, 155 Sekundarklassen – unterrichtet.
Bis zum Schuljahr 2040/41 ist mit 673 Klassen (Zunahme plus 34 Klassen) und 13'434 Schülerinnen und Schülern (Zunahme 877 Schülerinnen und Schüler) zu rechnen.
Mehrere Schulhäuser betroffen
Das kleinere Wachstum hat auch Einfluss auf die Schulraumplanung der Stadt. Bei der Erweiterung des Primarschulhauses Laubegg in Dättnau gibts einen Baustopp.
Ebenfalls redimensioniert sie die Bauarbeiten beim Schulhaus Steinacker in Seen-Dorf von sieben auf fünf Klassen und auch der Raumbedarf beim Neubauprojekt des Schulhauses Aussenwachten in Sennhof wird auf sechs Klassen halbiert.
Ein neues Projekt wird für die Schulanlage Hegi-Dorf vorgesehen: Um den notwendigen Schulraum ab dem Schuljahr 2031/32 abzudecken, wird ein Holzmodulbau projektiert. Alle weiteren Hochbauprojekte werden ohne Anpassung fortgesetzt.
Hinweis
Dieser Text ist zuerst in der «Winterthurer Zeitung» erschienen.






