Pfadi Winterthur gewinnt Zürcher Kantonsduell mit 32:27

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    Pfadi Winterthur setzt sich bei GC Amicitia Zürich mit 32:27 durch. Eine starke zweite Halbzeit und Rickard Frisk im Tor sichern den verdienten Sieg.

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    Pfadi Winterthur zählt zu den erfolgreichsten Handballclubs der Schweiz. Heimspielstätte des Vereins ist die AXA-Arena. - Martin Deuring/ Grafik Nau.ch

    Wie Pfadi Winterthur mitteilt, setzen sich die Winterthurer im Zürcher Kantonsduell gegen GC Amicitia nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit mit 32:27 durch. Eine starke Leistung nach dem Seitenwechsel und ein überzeugender Rickard Frisk im Tor bilden die Grundlage für den verdienten Erfolg.

    Die Gastgeber eröffneten die Partie, doch Pfadi fand schnell ins Spiel und übernahm nach wenigen Minuten die Führung. Faris Colakovic, Mehdi Ben Romdhane und Tim Rellstab sorgten mit ihren Treffern dafür, dass sich die Winterthurer erstmals etwas absetzen konnten.

    Nach knapp 16 Minuten erhöhte Tiago Cuencas auf 10:6. Auch in der Defensive stand Pfadi kompakt und konnte sich auf Rickard Frisk verlassen, der bereits in der ersten Halbzeit mehrere wichtige Würfe entschärfte.

    GC kämpft sich vor der Pause zurück

    Pfadi führte zwischenzeitlich mit vier Treffern, verpasste es jedoch, den Vorsprung weiter auszubauen. Einige technische Fehler und vergebene Möglichkeiten brachten GC Amicitia zurück in die Partie.

    Angeführt von Neil Röttges verkürzten die Zürcher den Rückstand Schritt für Schritt. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang dem Heimteam schliesslich der Ausgleich zum 14:14. Damit war nach einer umkämpften ersten Halbzeit wieder alles offen.

    Starker Start nach dem Seitenwechsel

    Nach der Pause erwischte Pfadi den deutlich besseren Start. Tim Rellstab, Lukas Köder und Mehdi Ben Romdhane sorgten mit drei Treffern in Serie für eine schnelle 17:14-Führung. Die Mannschaft von Goran Cvetković spielte nun konzentrierter und hielt das Tempo hoch.

    In der 38. Minute erhöhte Rellstab auf 20:15. GC Amicitia versuchte nochmals zu reagieren und verkürzte den Rückstand zwischenzeitlich, doch Pfadi behielt die Kontrolle.

    Besonders Rickard Frisk war in dieser Phase ein wichtiger Rückhalt. Der Torhüter beendete die Partie mit 13 Paraden und einer Abwehrquote von 35 Prozent. Kurz vor Schluss wehrte er zudem einen Siebenmeter ab.

    Winterthurer bringen den Sieg souverän ins Ziel

    In der Schlussphase liess Pfadi die Gastgeber nicht mehr entscheidend herankommen. Mischa Romer traf zum 28:24, ehe Ben Romdhane und Cuencas für die endgültige Entscheidung sorgten. Cuencas erzielte in den letzten Minuten drei weitere Treffer und setzte mit dem Tor zum 32:27 den Schlusspunkt. Mit sieben Toren bei acht Versuchen überzeugte der Winterthurer mit einer starken Wurfquote von 87 Prozent.

    Erfolgreichster Pfadi-Torschütze war Faris Colakovic mit acht Treffern. Mehdi Ben Romdhane steuerte sechs Tore bei, Tim Rellstab traf viermal und Lukas Köder verwertete alle seine drei Versuche. Nach der knappen Heimniederlage gegen Wacker Thun zeigt Pfadi damit die gewünschte Reaktion und nimmt zwei verdiente Punkte aus Zürich mit.

    Die nächste Aufgabe wartet am Freitag, 9. Oktober 2026, um 19.30 Uhr. Im Mobiliar Handball Cup trifft Pfadi auswärts in der Sporthalle Waldegg auf die SG Wädenswil/Horgen.

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