Stadt Zürich

    Bodenlampen leiten Kinder beim Escher-Wyss-Platz über Tramgleise

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Nach einem tragischen Unfall verbessert Zürich die Sicherheit auf dem Schulweg mit innovativen Bodenlampen.

    Schulkinder
    Schulkinder auf dem Weg zur Schule. (Symbolbild) - Keystone

    Nach dem Unfalltod eines 5-Jährigen am Escher-Wyss-Platz im Zürcher Kreis 5 Ende 2022 verbessert die Stadt die Schulwegsicherheit an der stark befahrenen Kreuzung weiter. Neu werden Bodenlampen die Querung der Tramgleise regeln.

    Die Bauarbeiten für diese Lampen starteten am Montag, wie die Stadt Zürich mitteilte. Sie sollen die Kinder beim Queren der Tramgleise leiten.

    Das neue Regime sieht vor, dass die Kinder die Gleise bei ausgeschalteten Lampen nach der bekannten Regel «Halte, luege, lose, laufe» queren können. Leuchten die Lampen rot, müssen die Kinder warten, bis das Tram durch ist, wie es in der Medienmitteilung heisst.

    Erklärungen und Informationsplakate geplant

    Die Bauarbeiten dauern rund zwei Wochen. Danach wird die Stadtpolizei den Kindern das Bodenlampensystem erklären und es werden auch Informationsplakate aufgestellt.

    Die Stadt weist in ihrer Mitteilung darauf hin, dass nach den Sommerferien mit dem Bezug der Wohnsiedlung Tramdepot Hard weitere Schulkinder den Escher-Wyss-Platz queren werden.

    Es sind auch Begehungen und Informationsveranstaltungen geplant. Zudem werden nach den Sommerferien Schulwegbegleiterinnen und -begleiter den Kindern vom Tramdepot über die Hardturmstrasse sowie über die Tramgleise zur Seite stehen.

    Tempo 30 und Strafverfahren

    Vor gut einem Jahr war am Escher-Wyss-Platz und auf umliegenden Strassen Tempo 30 eingeführt worden, um die Verkehrssicherheit an dieser vielbefahrenen Kreuzung zu erhöhen.

    Denn Ende 2022 war ein 5-Jähriger am Escher-Wyss-Platz auf dem Weg in den Kindergarten bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Passanten fanden das Kind tot in der Nähe der Tramgleise, ein Tram war jedoch nicht in den Unfall verwickelt.

    Die Staatsanwaltschaft eröffnete daraufhin drei Strafverfahren – gegen zwei Autofahrer und einen Lastwagenchauffeur. Die Verfahren gegen den Autolenker und den LKW-Fahrer laufen noch immer, das Verfahren gegen den zweiten Autolenker wurde eingestellt.

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