Hier holt sich Samuel Giger den Sieg am Kilchberger Schwinget

Samuel Giger gewinnt den Kilchberger Schwinget. Im Schlussgang bodigt er Marcel Bieri. Nau.ch war vor Ort – hier gibt es den Ticker zum Nachlesen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Samuel Giger gewinnt nach 2021 zum zweiten Mal den Kilchberger Schwinget.
- In einem kurzen Schlussgang legt der Nordostschweizer den Innerschweizer Marcel Bieri auf den Rücken.
- Die Berner erleben eine Enttäuschung und stehen schon nach dem vierten Gang mit schlechten Karten da.
Die 60 besten Schwinger griffen am Samstag am prestigeträchtigen Kilchberger Schwinget zusammen. Gesucht wurde der Nachfolger der drei Sieger Samuel Giger, Damian Ott und Fabian Staudenmann aus dem Jahr 2021.
Kurz nach 17 Uhr ist klar: Einen neuen Sieger gibt es nicht!
Stattdessen kürt sich Samuel Giger in souveräner Manier zum zweifachen Kilchberger-Triumphator. Der Nordostschweizer bodigt im Schlussgang den Innerschweizer Überraschungsmann Marcel Bieri.
In der Rangliste liegt Giger (58,50) am Ende ganze 1,5 Punkte vor dem zweitplatzierten Bieri (57,00). Rang drei belegt der Berner Michael Moser (56,75).

Der Nordostschweizer Giger triumphiert bei seinem Comeback nach mehrmonatiger Verletzungspause gleich an einem eidgenössischen Fest. Es ist sein dritter Triumph auf dieser Stufe neben dem Kilchberger 2021 und Unspunnen 2023.
Nach dem Startsieg gegen Matthias Aeschbacher folgt der Erfolg gegen Sinisha Lüscher, ehe sich Giger Michael Ledermann geschlagen geben muss.
Am Nachmittag aber folgen nur noch Siege mit der Maximalnote 10. Patrick Betschart und Michael Moser können den späteren Sieger ebenso wenig stoppen wie Bieri im Schlussgang.
Berner enttäuschen
Die Innerschweizer liefern mit Bieri, Lukas Bissig (Rang 4a), Joel Ambühl (5a) und Michael Gwerder (5b) ein starkes Teamresultat.
Aufseiten der Berner herrscht hingegen Enttäuschung. Auf Mosers dritten Rang folgt Fabian Staudenmann mit Rang 4e. Der Topfavorit stellt am Samstag dreimal – der Sieg scheint schon nach dem vierten Gang unrealistisch.

Der Ticker zum Nachlesen
Bieri Marcel, + (10.00) – Orlik Armon, o (8.50)

Bieri Marcel legt den Schwingerkönig mit einem Schlungg auf den Rücken. Damit ist klar: Im Schlussgang duellieren sich damit der Innerschweizer Überraschungsmann Bieri und der Ostschweizer Samuel Giger.

Trotz starkem Zwischenstand bleibt Fabian Staudenmann vorsichtig: «Wichtig, dass man fokussiert bleibt, es ist erst Halbzeit», sagt der Topfavorit im Interview.
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Nach drei Gängen liegen gleich vier Schwinger mit 28,75 Punkten an der Spitze: Burger, Kämpf, Ledermann und Zaugg.
Dahinter folgt dichtgedrängt eine ganze Reihe an Verfolgern, darunter auch Topfavorit Staudenmann sowie Giger, Orlik und Schlegel mit je 28,50 Punkten.

Aeschbacher Matthias, o (8.50) – Giger Samuel, + (10.00)
Wie fit ist Giger Samuel, diese Frage hat man sich nach der Verletzung von ihm gefragt. Stark ist die Antwort. Im ersten Gang bezwingt er Aeschbacher Matthias und erhält die 10.

Orlik Armon*** – Staudenmann Fabian***
Moser Michael*** – Schlegel Werner ***
Alpiger Nick*** – 14 Walther Adrian***
Aeschbacher Matthias*** – Giger Samuel ***
Burger Matthieu*** – Lustenberger Marc***
Bissig Lukas, S *** – Ott Damian ***
Gwerder Michael*** – Lüscher Sinisha ***
Collaud Romain *** – Strebel Joel ***
Bieri Marcel*** – Kramer Lario, S ***
Schwyzer Samuel** – Zaugg Lars**
Nach der Einteilung für den Kilchberger-Schwinget sorgt das Duell zwischen Samuel Giger und Matthias Aeschbacher für Diskussionen. Viele Fans sind der Meinung, dass der Titelverteidiger, der letztmals im Mai im Sägemehl stand, zu soft angelangt wird. Hier gehts zum ganzen Artikel.
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