GC – Trainer Messner: «Habe Abrashi in Genf nicht gebraucht»

Das erste Spiel von Gernot Messner mit GC endet in einer 0:5-Klatsche in Genf. Der Trainer spricht über die Aufarbeitung – und warum er Abrashi nicht mitnahm.
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Das Wichtigste in Kürze
- GC startet mit einem 0:5 in Genf in die Amtszeit von Gernot Messner.
- Der Österreicher erklärt, wie die Niederlage aufgearbeitet wurde.
- Zudem erklärt Messner, weshalb er in Genf auf Amir Abrashi verzichtet hatte.
Kurz vor der Natipause sorgt GC in der Super League für einen Knall: Die Hoppers trennen sich von Trainer Gerald Scheiblehner. Sportchef Alain Sutter erklärt danach: «Ich hatte das Gefühl, dass die Mannschaft einen neuen Impuls braucht.»

U21-Trainer Gernot Messner wird befördert und soll das Ruder beim Vorletzten herumreissen. Doch der Schuss geht nach hinten raus: Gleich mit 0:5 geht GC auswärts gegen Servette unter, schon nach 18 Minuten steht es 0:4 aus Sicht der Gäste.
«Es war ein Schock, damit haben wir nicht gerechnet. Die Trainingswoche war wirklich gut», so Messner auf die Frage von Mischi Wettstein, wie er die Niederlage aufgearbeitet habe.
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«Wenn man sieht, wie leicht wir die Tore durch individuelle Fehler kassiert haben, war das kein ‹Mannschafts-Ding›. Da kannst du als Trainer nicht grossartig einwirken. Wir müssen klarer verteidigen und konzentrierter sein», so Messner.
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Er sei aber lange genug dabei, dass er wisse, dass man nach vorne schauen müsse: «Abhaken und weitermachen», so der Österreicher.
Darum fehlte Amir Abrashi beim Spiel in Genf
Was beim Auswärtsspiel in Genf auffällt: Der gesperrte Captain Amir Abrashi ist nicht mit dem Team unterwegs. Ausgerechnet die GC-Ikone fehlt – er sitzt bei «blue» als Experte im Studio. Für Mischi Wettstein unerklärlich, weshalb er bei Gernot Messner nachfragt.
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Der Österreicher sagt: «Ich brauche Amir nicht an meiner Seite, ich spreche mit ihm tagtäglich genug. Diese Unterstützung reicht mir.»

Mischi Wettstein fragt nach: «Sie brauchen Amir nicht?» Und Messner präzisiert: «Ich brauchte ihn nicht in Genf an meiner Seite.»
Zwölf Tage sind seither vergangen, in denen Messner und sein Staff mit dem Team arbeiten konnten. Am Ostermontag wartet das Heimspiel gegen den FC Sion (14 Uhr).














