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    GC – Präsi Deléchat: «Wäre schön, Ende Saison vor dem FCZ zu sein»

    Mischi Wettstein
    Mischi Wettstein

    Zürich,

    Unter den neuen Besitzern beginnt bei GC ein frisches Kapitel. Neo-Präsident Ludovic Deléchat spricht im Gespräch über Vision, Transfers und den Stadtrivalen.

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    Ludovic Deléchat, der neue Präsident von GC. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • GC-Präsident Ludovic Deléchat lädt am Donnerstag zum Roundtable auf dem Campus.
    • Dabei spricht der neue starke Mann bei den Hoppers auch über die Rückkehr von Giotto Morandi.
    • Bezüglich der Vision sagt Deléchat: «Wir wollen erfolgreich sein, wir sind der Rekordmeister.»

    Knappe zwei Monate sind die neuen Eigentümer, die Bridge Football Group, beim Schweizer Rekordmeister GC in der Führung. Seither ist in Zürich viel passiert – nicht zuletzt an der Kaderfront: Sechs Neuzugänge haben die Hoppers bereits präsentiert, zudem mit Mouhamed Ngom einen lukrativen Abgang verzeichnet.

    Kann GC die Klasse halten?

    Am Donnerstag lud der neue Präsident bei Grasshopper Fussball AG, Ludovic Deléchat, zum Roundtable auf den Campus. Natürlich waren dabei auch einige nicht unumstrittene Transfer-Entscheidungen ein Thema.

    Morandi-Rückkehr «kein Problem» – von Moos war Wunschspieler

    Allen voran die Rückkehr von Giotto Morandi, der 2025 unter unschönen Umständen von GC zu Servette gewechselt war. Deléchat stellt klar, dass man sich an der Vergangenheit nicht aufhängen will. «Das kann passieren, es war aber auch ein anderer Besitzer», erklärt er.

    «Wir haben viel mit Giotto gesprochen», erklärt Deléchat auf Nachfrage von Nau.ch-Fussball-Chefreporter Mischi Wettstein. «Für uns war wichtig, die Mentalität zu verstehen, mit welchem Kopf er zu GC kommen würde. Für mich war klar, dass er ein wirklich guter Spieler mit Erfahrung in der Schweizer Liga ist.»

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    Giotto Morandi ist zurück bei GC. - keystone

    Ebenfalls nicht unumstritten war die Verpflichtung von Julian von Moos. Der 25-Jährige spielte einst bei GC im Nachwuchs, war seither beim FC Basel, FC St.Gallen, Servette und Luzern aktiv. Fast so lang wie die Liste seiner Klubs ist die Verletzungshistorie des Offensiv-Akteurs.

    Vor dieser Tatsache hat man die Augen bei GC nicht verschlossen – Deléchat sagt aber auch: «Wir kennen seine Verletzungshistorie, aber er ist noch sehr jung. Und er hat Erfahrung in der Super League. Er war der erste Spieler, den ich zu GC bringen wollte – wenn er fit ist, ist er ein Top-Spieler.»

    «Wir wollen erfolgreich sein, wir sind der Rekordmeister»

    Alleine habe er diese Entscheidung natürlich nicht getroffen, so Deléchat. Die Kaderplanung übernimmt unter der Leitung der Bridge Football Group eine sportliche Kommission. «Wir haben eine Vision in der Gruppe, dass wir keinen starken Mann als Sportchef brauchen.»

    Alain Sutter GC
    Alain Sutter musste als Sportchef bei GC gehen. - keystone

    Deshalb habe man sich auch für die Trennung von Alain Sutter entschieden, wie Deléchat erklärt. «Wir wollten eine breitere sportliche Kommission, wir prüfen alle Profile und erstellen eine Shortlist basierend auf unserer Spielidee. Das ist sehr wichtig: Wenn man es jemandem überlässt, der eine andere Vision hat, hast du Spieler, die nicht zur Spielidee passen.»

    Stichwort Vision – die neuen Eigentümer haben «natürlich eine klare Vision» für GC, wie Deléchat festhält. «Wir wollen erfolgreich sein, das ist das Wichtigste. Wir sind der Rekordmeister, wir können hier nicht einfach nur herumspielen.»

    GC muss Spieler entwickeln – auch für den Transfermarkt

    «Gleichzeitig sind wir aber auch hier, um Spieler zu entwickeln», so der neue Präsident. Er macht auch kein Geheimnis daraus, dass junge Talente Teil des Geschäftsmodells seien. «Es braucht eine Balance zwischen ausländischen Spielern, die Werte schaffen, und den Schweizer Akademie-Spielern. Diese brauchen eine Plattform, um sich zu präsentieren», so Deléchat.

    Diese Plattform sei essenziell, damit junge Spieler Transfererlöse generieren können. Und die braucht man in Zürich dringend: In den letzten Jahren schrieb GC im Schnitt rund eine Million Franken Minus pro Monat. «Es ist jetzt ein bisschen weniger», stellt Deléchat klar.

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    Präsident Ludovic Deléchat möchte mit GC Ende Saison vor dem FCZ stehen. - keystone

    Gleichzeitig gibt er aber auch zu: «Wir müssen wirklich die Einnahmen verbessern. Wir müssen auch mit der Stadt sprechen.»

    «Wäre schön, vor dem FCZ zu sein»

    Bleiben wir in der Stadt Zürich – Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein will von Deléchat wissen: Ist es ein Ziel, Ende Saison vor dem Stadtrivalen FCZ zu sein?

    «Natürlich, die Konkurrenz ist da», antwortet Deléchat. Und weiter: «Wir müssen nicht. Aber es wäre schön, Ende Saison vor dem FCZ zu sein, das ist klar.»

    Für GC Zürich geht es in der Super League am 30. August auswärts gegen Vaduz weiter.

    Super League (22.10.2026)SpSNUTorePkt
    1.FC Lugano LogoFC Lugano1090131:728
    2.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys1060433:1822
    3.FC Sion LogoFC Sion1063123:1719
    4.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen1054117:1916
    5.FC Zürich LogoFC Zürich1044218:2214
    6.Servette LogoServette1045114:1313
    7.FC Basel LogoFC Basel1045117:2013
    8.FC Luzern LogoFC Luzern1034317:2212
    9.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland1036117:2710
    10.FC Vaduz LogoFC Vaduz1037021:219
    11.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich1026213:268
    12.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport101637:166
    Super League (22.10.2026)SpPkt
    1.FC Lugano LogoFC Lugano1028
    2.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys1022
    3.FC Sion LogoFC Sion1019
    4.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen1016
    5.FC Zürich LogoFC Zürich1014
    6.Servette LogoServette1013
    7.FC Basel LogoFC Basel1013
    8.FC Luzern LogoFC Luzern1012
    9.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland1010
    10.FC Vaduz LogoFC Vaduz109
    11.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich108
    12.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport106

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    Kommentare

    User #1444 (nicht angemeldet)

    Ich hoffe das es nach 25 Jahren Mieswirdschaft es Aufwärts geht. Und die Station verhinderer in die Schranke verwiesen werden und das Station nach 20 Jahre gebaut werden kann.

    User #5084 (nicht angemeldet)

    Schon Lustig wenn sich FCZ Fans über GCZ lustig machen bezüglich Identität aber selber hüpft man von einem Spielerberater zum nächsten. Milos brachte die Schaufel, Lamberti…ach ihr wisst schon 😂😂

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