So viel Geld gaben die Fans an der Heim-WM aus

Bei der Heim-WM gaben die Fans 187,6 Mio. Franken aus, ausländische etwas mehr als Schweizer. Die Steuereinnahmen werden auf 12,3 Mio. Franken beziffert.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Fans gaben rund um die Heim-WM 186,7 Millionen Franken aus,
- Davon profitierten Gastro, Hotellerie, Handel und Zulieferer.
- Laut den Organisatoren sind die Zahlen gute Argumente für weitere Grossanlässe.
Volle Stadien, gute Stimmung und Silber für die Eisgenossen: Die Heim-WM im Mai in Zürich und Freiburg war ein voller Erfolg – auch finanziell.
Dies zeigen zwei Studien der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich und der EBP im Auftrag von Ticketcorner und dem Organisationskomitee.
Für die Spiele wurden 467’000 Tickets verkauft. Und die Fans gaben rund um den Stadionbesuch 186,7 Millionen Franken aus. Bei Schweizern waren es im Schnitt 403 Franken, bei Fans aus dem Ausland 730 Franken.
Der Grossteil der Ausgaben floss in Übernachtungen. Dahinter folgen Verpflegung, Anreise und Fanartikel.
Gemäss den Berechnungen von EBP beträgt die Bruttowertschöpfung des Anlasses 146 Millionen Franken. Der durch die Heim-WM ausgelöste Umsatz wird auf 353 Millionen Franken beziffert, die Steuereinnahmen auf 12,3 Millionen.
Hotellerie, Gastronomie und Handel hätten profitiert, sagt Josephine Clausen von EBP. Hinzu kämen die Zulieferer und Dienstleister aus weiteren Branchen.
«Unsere Erwartungen wurden übertroffen», werden Marc-Anthony Anner und Christian Hofstetter vom Organisationskomitee in der Mitteilung zitiert. «Wenn unser Land wieder einen Grossanlass bewirbt, liegt jetzt ein starkes Argument auf dem Tisch.»
Ausländische Fans empfehlen Zürich und Freiburg weiter
Nicht nur die Organisatoren und die Wirtschaft sind zufrieden mit der Heim-WM, sondern auch die Fans. Gegenüber der HWZ geben weit über 90 Prozent an, mit den Spielen und der Organisation zufrieden zu sein. 95 Prozent würden einen solchen Anlass wieder besuchen.
Und die Heim-WM war auch gut für den Tourismus in den Austragungsorten Zürich und Freiburg: 71 Prozent der Fans aus dem Ausland gaben an, die Städte im Bekanntenkreis weiterzuempfehlen.








