Winterthur soll neues Campingplatz-Projekt erhalten

Nach dem Nein zum modernen TCS-Campingplatz am Winterthurer Schützenweiher ist offen, wie es mit dem «alten» Camping dort weitergeht. Die AL lanciert deshalb eine Initiative, die das Dauercampen ausdrücklich erlauben soll.

Es brauche kein Luxuscamping am Schützenweiher, sondern «konstruktive Lösungen», teilte die AL mit. Sie lanciert zusammen mit der IG Camping Rosenberg eine Initiative, die vom Stadtrat ein neues Campingprojekt fordert.
Kern der Vorlage ist eine «Sondernutzung Wohnen», die am neuen Camping Schützenweiher angewendet werden soll. Ein Drittel der Fläche des neuen Campingplatzes soll für «alternative Wohnformen» vorgesehen sein, so die AL. Das Dauercampen, egal ob in einem Wohnmobil oder in einem Bauwagen, würde dort ausdrücklich erlaubt.
Die Winterthurer Stimmberechtigten haben dem geplanten TCS-Campingplatz am Sonntag mit einem Nein-Anteil von 53,2 Prozent eine Absage erteilt. Die Vorlage war vor allem deshalb umstritten, weil die rund 40 Personen, die dort teilweise seit Jahrzehnten in einem Wohnwagen leben, des Feld hätten räumen müssen.
Ob sie nun bleiben können, ist aber offen. Denn der Camping steht in einer Erholungszone. Dort ist «dauerhaftes Wohnen» ohnehin nicht erlaubt. Der Stadtrat kündigte bereits vor der Abstimmung an, bei einem Nein den ganzen Campingplatz schliessen zu müssen.





