Staatsanwaltschaft Zürich im Kampf gegen schmutziges Geld

Der Kern der organisierten Kriminalität ist laut Staatsanwaltschaft Zürich die Geldwäscherei. Darum geht sie gezielt gegen diese vor. Doch auch den Abbau älterer und komplexer Fälle will sie intensivieren.

Die Staatsanwaltschaft Zürich führt jährlich über 1200 Geldwäscherei-Verfahren und zieht dabei einen zweistelligen Millionenbetrag ein, wie sie an ihrer Jahresmedienkonferenz am Freitag mitteilte. Die Strategie «Follow the money» zielt auf die Organisierte Kriminalität, wie Drogen- und Menschenhandel sowie Betrug ab, trifft aber auch Alltagskriminalität.
Im vergangenen Jahr sei die Zahl der neu eingegangen Fälle um rund 700 auf 43'500 angestiegen. Das Total der insgesamt pendenten Verfahren stieg um 6,5 Prozent auf über 12'800.
Um komplexere Fälle schneller abbauen zu können, schafft der Kanton bis 2028 ingesamt 55 neue Stellen. Ausserdem nimmt die neue Entlastungs-Staatsanwaltschaft (ESTA) ihren Betrieb auf. Sie werde einfache Fälle der Massendelinquenz übernehmen.






