Nach dem Busstreik bemüht sich die Stadt Winterthur um Lösungen

Die Stadt Winterthur und die Gewerkschaft VPOD haben sich nach dem Warnstreik der Angestellten von Stadtbus Winterthur zu ersten Gesprächen getroffen. Dabei präsentierte die Stadt ein Angebot zur Lösungsfindung und einen Fahrplan für das weitere Vorgehen.

In einer Absichtserklärung möchte sich die Stadt Winterthur weiterhin für angemessene und faire Arbeitsbedingungen einsetzen, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Dies sei jedoch nicht von einem auf den anderen Tag umsetzbar.
Für das weitere Vorgehen schlugen die städtischen Arbeitgebervertreterinnen und -vertreter daher einen «konkreten und realistischen Fahrplan» vor, heisst es in der Mitteilung weiter. Vorgesehen sind weitere Verhandlungsrunden. Diese hätten zum Ziel, nachhaltige, faire und tragfähige Lösungen für das Fahrpersonal von Stadtbus sicherzustellen.
Der Stadtrat schlug weitere Gesprächstermine vor und betonte, dass er die Anliegen der Mitarbeitenden sehr ernst nehme.
Mit dem Streik am Dienstag, 3. März, wollte das Fahrpersonal auf die Arbeitsbedingungen aufmerksam machen. Die Gewerkschaft VPOD kritisiert kurzfristig angekündigte «Springertage», mögliche Minusstunden, zu tiefe Nachtzuschläge sowie Mängel in der Dienstplanung. Zudem müssten sich Angestellte an Schäden beteiligen.
Die VPOD hat sich noch nicht zu den Gesprächen von Dienstag geäussert.





