HC Rychenberg startet mit 9:6-Sieg in die Playoffs

Nau.ch Lokal
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Winterthur Stadt,

Der HC Rychenberg Winterthur schlägt Langnau auswärts 9:6 und holt sich zum Start der Best-of-7-Serie das Break. Entscheidend sind starke Powerplays.

HC Rychenberg Winterthur
Der HC Rychenberg Winterthur ist ein Schweizer Unihockeyverein aus Winterthur. Er trägt seine Heimspiele in der AXA-Arena aus. - Markus Aeschimann/ Grafik Nau.ch

Wie der HC Rychenberg Winterthur berichtet, hatten sich beim HCR in der bisherigen Saison stringente und maue Auftritte in rascher Folge abgewechselt. Es war daher kaum vorhersehbar, wie er in Biglen in die Playoffs starten würde.

Zur Erleichterung und Freude seines mitgereisten oder den Live-Stream verfolgenden Publikums erwies sich die Mannschaft von Philippe Soutter physisch wie mental für die Playoffs gewappnet und rang den favorisierten Dritten der Qualifikation leistungsgerecht mit 9:6 nieder. Die Best of 7-Serie ist mit diesem «Break» so richtig lanciert.

Starker Start und frühe Führung

Bereits in den ersten zehn Minuten war unschwer zu erkennen, dass der HCR den Emmentalern würde Paroli bieten können. Es entspann sich ein unterhaltsames Match mit dicht aufeinanderfolgenden schnellen Gegenstössen auf beiden Seiten, mit den aussichtsreicheren Chancen auf Seiten der Winterthurer.

Levin Conrads Führungstor als Ergebnis eines zügig vorgetragenen Angriffs in der fünften Minute war sinnbildlich für das muntere Geschehen und Ausdruck der leichten Vorteile.

Ab der Mitte des ersten Abschnitts häuften sich beim HCR die unerzwungenen Fehler, was Langnau zum Ausgleich zu nutzen verstand. Doch als die Winterthurer die Zahl ihrer Schnitzer im Mitteldrittel wieder senken konnten, gewannen sie auch wieder die leichte Oberhand vom Beginn.

Powerplay entscheidet die Partie

Die Emmentaler versuchten zwar, einen neuerlichen Rückstand mit viel Herzblut wieder wettzumachen, doch übertrieben sie es mit ihrem Eifer gelegentlich und erhielten vier kleine Strafen aufgebrummt.

Diese erwiesen sich letztlich als entscheidend. Der HCR nutzte sämtliche Überzahlspiele für ein Tor (das letzte unmittelbar nach Ablauf der Strafe) und ging bis zur 50. Minute zum zweiten Mal mit drei Toren in Führung.

Mit zwei Treffern und einem Assist war Oskar Weissbach der magistrale Dirigent und Vollstrecker des offensiven «special teams». Diesen Vorsprung liess sich der HCR in der Schlussphase nicht mehr abspenstig machen und setzte sich alles in allem verdientermassen mit 9:6 durch.

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