Demonstrierende in Zürich fordern Infantino-Absetzung

Während der vergangenen Weltmeisterschaft ist die Kritik an Fifa-Boss Gianni Infantino nochmals lauter geworden. Jetzt fordern Demonstrierende seine Absetzung.
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Das Wichtigste in Kürze
- In Zürich haben sich Demonstrierende vor dem Fifa-Hauptsitz versammelt.
- Sie fordern die Absetzung von Fifa-Boss Gianni Infantino.
- Die Kundgebung wurde im Vorfeld von den Behörden bewilligt.
Seit über zehn Jahren steht Gianni Infantino an der Spitze der Fifa. Wirklich unumstritten war der Walliser nie. Doch in den vergangenen Wochen ist die Kritik am Fifa-Präsidenten nochmals lauter geworden.
Auch in der Schweiz regt sich nun Widerstand gegen den Fifa-Boss. Am Montagabend versammelten sich an der Fifastrasse in Zürich mehrere Demonstrierende zu einer Kundgebung.
Unter dem Motto «Infantino out» forderten die Teilnehmenden den Rücktritt des Fifa-Präsidenten. Die Demonstration war im Vorfeld von den Behörden bewilligt worden.
Kundgebung blieb friedlich
Die Kundgebung vor dem Fifa-Tor blieb friedlich, Infantino selbst war nicht anwesend.
Organisiert wurde die Aktion vom deutschen Fussballfan Bengt Kunkel, welcher der deutschen Nationalmannschaft nachreist und den deutschen Fans als «Vorsänger» einheizt. Zur Demonstration entschied er sich wegen des Skandals um den US-amerikanischen Spieler Folarin Balogun.
Fifa-Präsident Infantino hatte dessen Rot-Sperre nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump aufgehoben. Das «willkürliche Handeln» Infantinos dürfe nicht einfach hingenommen werden, so Kunkel.







