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    SRF: Pascal Schmitz ist zurück vor Kamera – nach Fischers Vorwürfen

    Nau People
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    Zürich,

    Ausgerechnet als Fischer ihm Vertragsbruch vorwirft, kehrt Pascal Schmitz zurück – am Dienstag war der SRF-Moderator erstmals wieder vor der Kamera zu sehen.

    Pascal Schmitz SRF
    Pascal Schmitz stand das erste Mal seit Ende April wieder vor einer SRF-Kamera. - Screenshot/SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Pascal Schmitz war am Dienstag wieder bei «Schweiz aktuell» vor der Kamera zu sehen.
    • Der SRF-Moderator musste zuvor wegen alten, rassistischen FB-Posts, eine Pause einlegen.
    • Das Timing ist heikel: Patrick Fischer erhob am Dienstag schwere Vorwürfe gegen Schmitz.

    Das Timing hätte heikler kaum sein können. Am Dienstag trat Pascal Schmitz (41) zum ersten Mal seit Wochen wieder als Reporter bei «Schweiz aktuell» auf. Und das just an dem Tag, an dem Ex-Nati-Trainer Patrick Fischer (50) in einem ausführlichen Youtube-Video schwere Vorwürfe gegen den «SRF»-Journalisten erhebt.

    Fischer behauptet, Schmitz habe eine Off-the-Record-Vereinbarung gebrochen. Das Gespräch, in dem er von seinem gefälschten Covid-Zertifikat erzählt haben soll, sei nicht für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen, sagt der Ex-Nati-Trainer.

    Findest du es gut, dass Pascal Schmitz wieder vor der Kamera steht?

    Und: Schmitz habe das am nächsten Tag sogar schriftlich bestätigt. «Ja, definitiv», antwortete Fischer auf die direkte Frage, ob eine Vereinbarung gebrochen worden sei.

    «SRF» widersprach den Aussagen von Fischer auf Anfrage von Nau.ch: Es habe keine vorgängige Off-the-Record-Vereinbarung gegeben. Die entsprechende Mail von Schmitz sei lediglich eine Reaktion auf eine nachträgliche Forderung des Eishockeyverbands gewesen – keine Bestätigung einer vorab getroffenen Abmachung.

    Patrick Fischer
    Patrick Fischer wirft SRF vor, eine Off-the-Record-Vereinbarung gebrochen zu haben. - youtube @patrick fischer

    Pause bei SRF wegen rassistischer Posts

    Schmitz' Auszeit als Moderator hatte allerdings nichts mit der Fischer-Affäre zu tun. Nachdem die «Weltwoche» alte Facebook-Posts ausgegraben hatte, zog «SRF» Ende April die Konsequenzen und holte ihn von der TV-Kamera ab.

    Darunter befanden sich rassistische Äusserungen – unter anderem beleidigte Schmitz einen Fussballschiedsrichter mit einem Rassismus-Begriff. Schmitz entschuldigte sich in der Folge «in aller Form» für die über 15 Jahre alten Posts.

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    Pascal Schmitz erzählt, wie er zur Information gekommen ist, dass Patrick Fischer sein Corona-Zertifikat gefälscht hat. - SRF

    Seit dem 11. Mai arbeitete er wieder im «SRF»-Newsroom, zunächst noch hinter der Kamera. Am gestrigen Dienstag folgte nun der Schritt zurück auf den Bildschirm – mitten in den lautesten Tag der Fischer-Affäre.

    Schmitz war übrigens in einem Beitrag über kostenlose Velokurse für Kinder zu sehen. Von Thun BE aus interviewte er Schülerinnen und Schüler und die Verantwortlichen von «Swiss Cycling».

    Kommentare

    User #3440 (nicht angemeldet)

    Schon in der Schule lernt man: Wer seine Schulkolleg*innen verpetzt, wird ausgegrenzt.

    User #2875 (nicht angemeldet)

    Tristan Brenn macht auch keine gute Figur

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