Winterthur

    Sport trifft Nachhaltigkeit: Pfadi Winterthur macht es vor

    Nau.ch Lokal
    Nau.ch Lokal

    Winterthur Stadt,

    Pfadi Winterthur präsentiert eine ZHAW-Studie und zeigt, wie der Verein seinen ökologischen Fussabdruck reduziert und nachhaltiger in die Zukunft geht.

    Pfadi Winterthur
    Pfadi Winterthur zählt zu den erfolgreichsten Handballclubs der Schweiz. Heimspielstätte des Vereins ist die AXA-Arena. - Martin Deuring/ Grafik Nau.ch

    Wie Pfadi Winterthur berichtet, gehen sie einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft: Im Rahmen einer Projektarbeit an der ZHAW School of Engineering haben Romana Näf und Valentin Gnoinski die Dekarbonisierung des Vereins umfassend analysiert.

    Ziel war es, die Nachhaltigkeit des Vereins systematisch zu bewerten und konkrete Massnahmen zu entwickeln, mit denen der ökologische Fussabdruck langfristig reduziert werden kann. Im Vorfeld des Heimspiels vom 25. Februar 2026 wurde die Arbeit sowie insbesondere deren daraus resultierenden Erkenntnisse den geladenen Gästen präsentiert.

    Die Studie ordnet das Thema zunächst in einen grösseren Kontext ein und beleuchtet die wachsende Verantwortung von Sportvereinen im Bereich Nachhaltigkeit. Anschliessend wurde unser Verein detailliert untersucht, von Mobilität und Infrastruktur über Energieverbrauch bis hin zu Veranstaltungen und Materialeinsatz.

    Auf dieser Grundlage identifizierten die Studierenden zentrale Handlungsfelder und formulierten praxisnahe, realistisch umsetzbare Verbesserungsvorschläge.

    Nachhaltigkeit gezielt angepackt

    Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit war eine Wesentlichkeitsanalyse. Sie zeigte auf, welche Themen aus ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Perspektive die grösste Relevanz für unseren Verein haben.

    Besonders hoch priorisiert wurden dabei die Bereiche Gastronomie, Unterkunft bei Auslandsspielen, Sponsoren sowie die Halle. Diese Handlungsfelder bieten entsprechend grosses Potenzial, um mit gezielten Massnahmen eine nachhaltige Wirkung zu erzielen.

    Bereits durch eine bewusste Wahl der Verkehrsmittel für die Anreise zu Auswärtsspielen lassen sich die CO₂-Emissionen deutlich reduzieren. Prioritär wird die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr empfohlen.

    Nachhaltigkeit als kontinuierlicher Prozess

    Wo Individualverkehr notwendig ist, sollen Fahrgemeinschaften mit hohem Besetzungsgrad gebildet werden. Diese Massnahmen bringen nicht nur einen tieferen CO₂-Ausstoss, sondern stärken auch den Teamgeist und fördern die Selbstständigkeit der jungen Spieler.

    Gleichzeitig gilt es, mögliche Herausforderungen wie den Umgang mit Verspätungen im öffentlichen Verkehr, einen erhöhten Koordinationsaufwand für die Trainer zu berücksichtigen und geeignete Lösungen zu entwickeln.

    Eine wichtige Erkenntnis der Arbeit ist, dass Nachhaltigkeit kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess ist. Sie muss strategisch verankert und ganzheitlich umgesetzt werden.

    Erfolge sportlich, Wirkung ökologisch

    Mit dieser Zusammenarbeit unterstreicht Pfadi Winterthur, dass sportlicher Erfolg und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen können.

    Die Projektarbeit liefert wertvolle Impulse, um die Vorbildrolle des Vereins im Bereich der Nachhaltigkeit weiter auszubauen. Auf den eingeschlagenen Weg plant Pfadi Winterthur auf Basis der Arbeit nun nächste Meilensteine.

    Kommentare

    Mehr aus Winterthur

    Trotz Unterbesetzung! Stellenabbau bei Winterthurer Stadtpolizei
    11 Interaktionen
    Wie bitte?
    Gemeinde sauer: SBB schliesst das Bahnhof-WC in Dinhard
    61 Interaktionen
    Wanderer-Problem
    Moritz Bauer
    3 Interaktionen
    Zurück aufs Flüeli
    FC Winterthur
    2 Interaktionen
    Heimsieg

    Mehr aus Zürich

    christoph marty
    11 Interaktionen
    Zürich
    So hält die Stadt Zürich Senioren fit
    14 Interaktionen
    Gesundheits-Parcours
    Dara Masi
    12 Interaktionen
    Dara Masi