Winterthur

    Pfadi Winterthur sichert Rang drei trotz Remis

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    Pfadi Winterthur verspielt beim RTV 1879 Basel eine klare Führung und spielt 32:32 unentschieden. Nun zählt das letzte Spiel im Kampf um den Heimvorteil.

    Pfadi Winterthur
    Pfadi Winterthur zählt zu den erfolgreichsten Handballclubs der Schweiz. Heimspielstätte des Vereins ist die AXA-Arena. - Martin Deuring/ Grafik Nau.ch

    Wie Pfadi Winterthur mitteilt, Das letzte Hauptrunden-Auswärtsspiel der Saison 2025/26 endet nach fulminanter erster Halbzeit und 20:13-Pausenführung letztlich im 32:32-Remis. Damit war, ist und bleibt es beim starken dritten Hauptrunden-Schlussrang für das QHL-Team.

    Die Anreise war beschwerlich – der Stau liess das Team knapp im Rankhof zu Basel eintreffen. Dann aber legten sie eine fulminante erste Halbzeit aufs Parkett, in welcher Alessio Lioi offensiv glänzte sowie die Abwehr und Torhüter Leonard Grazioli nur 13 Gegentore zuliessen.

    Dies zusätzlich ohne Haudegen Mischa Romer, dafür erstmals wieder mit Linkshänder Daniel Parkhomenko, der in der zweiten Halbzeit sein Comeback gab, zeitweise die rechte Aussenbahn bekleidete und neben Oliver Eggert im Abschluss makellos blieb.

    Die Führung liess sich im zweiten Umgang zwar nicht mehr ausbauen, aber lange zwischen vier und fünf Toren halten, ehe die Hausherren zum Schlussspurt ansetzten, der gar nach dem 32:32-Ausgleich und Ballgewinn im Tempogegenstoss beinahe final noch zum Sieg avanciert wäre, hätte Leonard Grazioli diesen nicht entschärft. Nur beim 1:0 und 2:1 ganz zu Beginn führten die Gastgeber überhaupt.

    Remis nach starker erster Hälfte

    So endete die Partie schwerer verdaulich als vorgenommen in der Punkteteilung. Blendet man jedoch beinahe ein Jahr zurück aufs letzte Duell vor den vermeintlichen Playouts, so hätte das Pfadi-Team einen solchen Spielverlauf damals wohl ebenso wenig noch bei Zählbarem gehalten und der Gegner nie und nimmer eine solche Aufholjagd hinlegen können.

    Nun sieht man sich vielleicht gar in den Viertelfinals der Playoffs wieder. So ist das letztliche 32:32-Unentschieden mehr als zu verkraften.

    Zum Hauptrunden-Abschluss empfängt das Pfadi-Team am Mittwoch, 1. April 2026, um 19.15 Uhr noch Wacker Thun in der AXA ARENA, für welche es im Fernduell mit dem punktgleichen Kantonsrivalen BSV Bern noch um die Vergabe des Heimvorteils in den Viertelfinals geht.

    Für das Pfadi-Team ist und bleibt der in der Retrospektive und Gegenwart hervorragende dritte Rang bestehen, weil der HC Kriens-Luzern gleich mit zwölf Toren in der Lachenhalle reüssierte.

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