Gegen Olten: Fehlstart kostet EHC Winterthur jede Chance

Nach einem katastrophalen Start in Olten kassiert der EHC Winterthur eine klare 4:7-Niederlage. Der Rückstand auf Rang acht wächst auf 16 Punkte.

Wie der EHC Olten mitteilt, war es ein Abend zum Vergessen für den EHC Winterthur. Bereits ehe das Spiel richtig begonnen hatte, lag man in Olten praktisch aussichtslos im Rückstand. Gegen einen Gegner, der zuletzt selbst mit Problemen zu kämpfen hatte und nach der deutlichen Heimniederlage gegen Visp auf Wiedergutmachung aus war, fand Winterthur kaum Zugriff auf die Partie.
Der Start misslang komplett. Olten nutzte die frühen Unsicherheiten eiskalt aus und stellte schon nach gut zehn Minuten auf 3:0. Winterthur wirkte gehemmt, verlor viele Zweikämpfe und kam kaum aus dem eigenen Drittel. Auch danach änderte sich das Bild zunächst nicht – Olten spielte konsequent und baute den Vorsprung weiter aus.
Erst nach Spielhälfte fand Winterthur allmählich besser ins Spiel. Der Anschlusstreffer durch Andre Sutter im Powerplay brachte kurzzeitig Hoffnung, doch Olten hatte stets eine Antwort parat und stellte den alten Abstand umgehend wieder her.
Zwar zeigte Winterthur im Schlussdrittel nochmals Moral und kam durch Tore von Yanick Antenen sowie Marc Diethelm zu weiteren Treffern, die Hypothek aus der Anfangsphase war jedoch zu gross.
Ausgangslage wird immer prekärer
Am Ende stand eine klare 4:7-Niederlage, bei der Winterthur defensiv wie offensiv lange zu wenig präsent war. Die späte Resultatkorrektur ändert nichts an der ernüchternden Gesamtsituation.
Mit Blick auf die Tabelle wird die Lage zunehmend schwierig. Noch zehn Spiele stehen aus, der Rückstand auf Platz acht beträgt mittlerweile 16 Punkte. Der Kampf um die Playoffs ist rechnerisch noch nicht entschieden, doch die Ausgangslage wird von Runde zu Runde aussichtsloser.






