Schlieren ZH: Sieben Skulpturen laden zum Sitzen ein

In Schlieren ZH stehen sieben ungewöhnliche Sitzskulpturen im Zentrum. Die öffentliche Vernissage mit Rundgang ist am Freitag, 25. September 2026.

Unter dem Titel «The Répose» präsentieren die Künstlerinnen und Künstler der Arbeitsgemeinschaft Zürcher Bildhauerinnen und Bildhauer (AZB) Werke im Zentrum Schlierens, die nicht nur betrachtet, sondern grösstenteils auch benutzt werden können. An der öffentlichen Vernissage vom Freitag, 25. September 2026, werden die Kunstwerke im Rahmen eines Rundgangs vorgestellt.
Sitzen gehört zu den selbstverständlichsten Handlungen des Alltags. Doch ein Sitzplatz kann weit mehr sein als ein funktionales Möbelstück: Er kann zum Verweilen einladen, Begegnungen ermöglichen oder den Blick auf einen vertrauten Ort verändern.
Die diesjährige Ausgabe der Ausstellung «Skulptur in Schlieren» widmet sich unter dem Titel «The Répose» dem Sitzen. Künstlerinnen und Künstler der Arbeitsgemeinschaft der Zürcher Bildhauerinnen und Bildhauer (AZB) verwandeln die alltägliche Handlung in eine künstlerische Erfahrung und haben ungewöhnliche Sitzgelegenheiten für den öffentlichen Raum entwickelt.
Die Skulpturen laden dazu ein, Platz zu nehmen, innezuhalten und den Stadtraum neu wahrzunehmen. Sie schaffen Orte der Ruhe, der Begegnung und des Austauschs. Gleichzeitig regen sie dazu an, sich aktiv mit der Kunst auseinanderzusetzen: die Werke zu nutzen, zu hinterfragen und aus unterschiedlichen Perspektiven zu erleben.
Vernissage mit Rundgang und Apéro
An der öffentlichen Vernissage am Freitag, 25. September 2026, um 18.00 Uhr werden die sieben Werke im Rahmen eines Rundgangs vorgestellt. Dabei erhalten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in deren Entstehung und die unterschiedlichen künstlerischen Ansätze. Anschliessend sind sie zu einem Apéro eingeladen.
Treffpunkt ist unter dem roten Flügeldach auf dem Stadtplatz.
Die sieben Werke von «The Répose»:
1. Ursula UNA Hirsch: «c.c. – couchet cabriolet»
2. Peter Lynen und Ingrid Scherr: «Tomorrow never comes»
3. Tian Lutz: «ZweiBeSitz – privat/öffentlich»
4. Piero Maspoli: «Good news»
5. Severin Müller: «Stühle 2026»
6. Mickry 3: «Honi soit qui mal y pense – Die Bänklein spielen nur miteinander»
7. Thomas Schweizer: «Ein-Stein-Sessel»
Bereits die neunte Ausstellung
„Skulptur in Schlieren” ist eine Ausstellung der Stadt Schlieren in Zusammenarbeit mit dem Verein Arbeitsgemeinschaft Zürcher Bildhauerinnen und Bildhauer, deren Ateliers sich im Gaswerkareal Schlieren befinden. Seit 2005 macht das Projekt bildende Kunst im öffentlichen Raum sichtbar. Die Werke der Ausgabe 2026 werden voraussichtlich während dreier Jahre ausgestellt.
Ziel von «Skulptur in Schlieren» ist, Kunst niederschwellig und für alle mitten im Alltag erlebbar zu machen und den Diskurs über Kunst, Stadtbild und Stadtentwicklung anzuregen. Gleichzeitig stärkt das Projekt die lokale und regionale Kulturlandschaft, bietet Kunstschaffenden eine Plattform und fördert die Zusammenarbeit der Stadt mit der lokalen Kunstszene.






