SCRJ Lakers präsentieren neues Maskottchen

Der Waschbär «Leyki» verabschiedet sich nach 20 Jahren. Sein Nachfolger «RUDJ» ist ein Hirsch und soll die Verbundenheit zu Rapperswil-Jona stärken.

Wie der Rapperswil-Jona Lakers mitteilt, geht die Geschichte vom Maskottchenwechsel bei den SCRJ Lakers vom Waschbären zum Hirsch – von «Leyki» zu «RUDJ». Etwas ausführlicher erzählt, geht die Geschichte so: Im Frühling 2026 erfolgte unter dem Motto «Zurück in die Zukunft» der Logowechsel zurück zum ursprünglichen «e», das Anfang der 70er-Jahre geschaffen wurde.
Gleichzeitig wurde ein neues Maskottchen angekündigt: Waschbär «Leyki» wird auf die Saison 2026/27 durch einen Hirsch ersetzt – womit die Verbundenheit zu Rapperswil-Jona weiter verstärkt wird. Der Hirsch ist zentraler Bestandteil der Gründungslegende von Rapperswil und deshalb auch seit vielen Jahren am Schlosshügel mit einem Hirschpark vertreten.
Am Kickoff vom 7. August 2026 wurde das neue Maskottchen erstmals den Fans präsentiert, gleichzeitig wurde die Fangemeinde dazu aufgerufen, dem Hirsch einen passenden Namen zu geben. Eine Jury, bestehend aus Lakers-Captain Nico Dünner, Lakers-Geschäftsführer Markus Bütler, Fan-Vertreter Reto Hofstetter, der 11-jährigen Selma Bühler sowie Leyki, wählte dann aus knapp 400 eingegangenen Namen den Vorschlag des 14-jährigen Brandon Fischer: «Rudi», in Anlehnung an Graf Rudolf von Rapperswil, der bei der Gründung der Stadt massgeblich beteiligt war. Um den Namen auf die heutige Zeit anzupassen, wurde das «i» durch ein «j» ersetzt, womit die Stadt Rapperswil-Jona im neuen Namen ebenfalls vertreten ist.
«RUDJ» wird zusammen mit seinem Namensgeber Brandon morgen beim Spiel gegen den EHC Kloten zu Beginn der ersten Drittelspause auf dem Eis präsentiert.
«Leyki» sagt nach 20 Jahren Adieu
«Leyki» ist erwachsen geworden. Der Waschbär fühlt sich zwar wohl in Rapperswil – und dennoch sehnt er sich immer mehr nach seiner Heimat in Kanada, denn nur dort trifft er auf seine Artgenossen. Deshalb hat sich Leyki schweren Herzens entschieden, Rappi nach 20 Jahren als Maskottchen der SCRJ Lakers zu verlassen. Am Schiffsteg von Rapperswil wird er von seinem Nachfolger «RUDJ» verabschiedet, besteigt das Dampfschiff «Stadt Rapperswil» und entschwindet am Horizont.
«RUDJ» ist zusammen mit seiner Schwester bei ihrer Mutter in Altendorf, dem Ursprungsort von Rapperswil, gross geworden. Von dort war einst Graf Rudolf von Rapperswil mit seiner Frau aufgebrochen, um auf der anderen Seeseite zu jagen. Am Schlossberg spürten seine Hunde eine Hirschkuh auf und verfolgten sie bis zu einer Höhle.
Als die Jäger zur Höhle kamen, sahen sie, dass sich darin neben der Hirschkuh auch zwei Kälbchen befanden. Da erbarmte sich die Gräfin der Tiere und brachte den Grafen dazu, ihnen das Leben zu schenken. Um die Mittagszeit ruhten der Graf und seine Frau im Schatten, da erschien die Hirschkuh und legte ihren Kopf in den Schoss der Frau, um ihr für die Rettung des Lebens zu danken.
Der Graf war gerührt und befahl, die drei Tiere nach Altendorf zu bringen und sie in einem Gehege grosszuziehen. Er sah darin auch einen Wink des Himmels und beschloss bereits am folgenden Tag, auf dem Felsen eine neue Burg und am südlichen Abhang die Stadt Rapperswil zu gründen.
«RUDJ» kehrt zu seinen Wurzeln zurück
Nun sind die beiden Hirschkinder gross geworden, «RUDJ» ist ein wunderbares Geweih gewachsen und er hat eine wichtige, persönliche Entscheidung getroffen: Er will unbedingt an seinen Ursprungsort Rapperswil zurückkehren, weil er eine tiefe Verbundenheit zu diesem Ort spürt. Deshalb verabschiedet er sich von seiner Familie und nimmt den Weg auf die andere Seite des Sees auf sich, um dort seine Geschichte fortzusetzen.
Bald besucht er ein Spiel der SCRJ Lakers und ist fasziniert von den Spielern auf dem Eis. Sie sind wie er selbst stolze Kämpfer; standhaft, schnell, widerstandsfähig und elegant dazu. Sie setzen sich bedingungslos für ihr Team ein, wie es einst seine Mutter für ihre Kinder getan hat. «RUDJ» realisiert, dass Rappi sein Bestimmungsort ist und der SCRJ sein Team. Er will es den Spielern gleichtun: kämpfen – für den Verein, seine Stadt, seine Wurzeln.
Die Eishalle wird das neue Zuhause von «RUDJ».






