Familienzentrum Uznach baut Angebot aus

Uznach startet im Familienzentrum einen Femmes Tisch zur frühen Förderung von Familien mit Migrationshintergrund. Der Gemeinderat unterstützt das Angebot.

Wie die Gemeinde Uznach beichtet, hat das Familienzentrum Uznach seinen Betrieb erfolgreich aufgenommen. Ein Grossteil der Angebote wird bereits gut genutzt. Die Zuweisung von externen Stellen läuft erst an, weshalb das Storchennest noch Plätze frei hat.
Der Bereich Gesellschaft und Soziales (G&S) plant daher, einen Femmes Tisch im Familienzentrum anzubieten. Femmes Tisch wird von der Caritas für die Gemeinden kostenlos zur Verfügung gestellt. Es ist ein Angebot, um sich im direkten Austausch unter Gleichgestellten verschiedene Themen aus den Bereichen Gesundheit, Soziales et cetera näher zu bringen.
In einem 1. Schritt sollen Personen aus Portugal und dem Kosovo angesprochen werden. Diese bilden die grösste Gruppe nicht deutschsprachiger Personen mit Migrationshintergrund in Uznach.
Während die Mütter am Femmes Tisch teilnehmen, werden deren Kinder im Familienzentrum durch Assistentinnen der Mütter- und Väterberatung betreut. Diese erkennen Auffälligkeiten bei den Kindern schnell und können die Eltern in diesem Rahmen kontaktieren und auf geeignete Angebote – wie eben das Storchennest – hinweisen.
Gemeinderat unterstützt Angebot
Da alle Eltern daran interessiert sind, für ihr Kind die bestmögliche Ausgangslage zu schaffen, stehen die Chancen gut, dass diese niederschwellige Einladung dazu führt, dass weitere Familien aus der Zielgruppe vom Angebot profitieren. Damit können deren Kinder besser auf die Einschulung vorbereitet werden, was die schulische Laufbahn erleichtert und seitens Gemeinde zu einer Aufwandminderung führt.
Der Gemeinderat erachtet dieses Angebot als sinnvoll und hat die Kosten von monatlich rund 500 Franken für die Kinderbetreuung durch die Mütter- und Väterberatung Linthgebiet gutgeheissen.






