Asylsozialhilfe künftig in städtischer Hand

Rapperswil-Jona kündigt den Vertrag mit der ORS AG und führt die Asylsozialhilfe künftig selbst – mit dem Ziel, Kosten zu senken und Abläufe zu verbessern.

Wie die Stadt Rapperswil-Jona mitteilt, übernimmt sie die Aufgaben im Bereich der Asylsozialhilfe künftig selbst. Der Stadtrat hat beschlossen, den bisherigen Vertrag mit der ORS Service AG zu kündigen. Mit diesem Schritt sollen Abläufe vereinfacht, die Steuerung verbessert und Kosten gesenkt werden.
Mit der Kündigung der externen Dienstleistung rechnet der Stadtrat mit einer finanziellen Entlastung. Zwar erfordert die Übernahme der Aufgaben durch die Stadt zusätzliche Stellen. Dennoch geht der Stadtrat insgesamt von tieferen Kosten aus.
Einerseits entfallen die bisherigen externen Dienstleistungskosten. Andererseits können interne Abläufe vereinfacht und der Koordinationsaufwand reduziert werden.
Effizientere Abläufe und tiefere Kosten
Neben dem finanziellen Aspekt erwartet der Stadtrat auch organisatorische Vorteile. Der Wegfall von Abstimmungsschleifen, Kontrollaufgaben und externen Schnittstellen soll die Abläufe vereinfachen und die vorhandenen Ressourcen gezielter für die Arbeit mit den Klientinnen und Klienten nutzbar machen.
Die für die Umsetzung notwendigen Stellen werden im Rahmen des Budgets 2027 beantragt und der Bürgerversammlung vorgelegt. Trotz dieses personellen Ausbaus rechnet der Stadtrat insgesamt mit einer spürbaren Entlastung der städtischen Finanzen.






