ÖV-Zukunft: Neue Ideen für Bus und Bahn auf dem Tisch

Die Gemeinde Eglisau hat fünf Eingaben aus der Bevölkerung zum Fahrplan 2027/28 geprüft. Themen wie bessere Abendverbindungen gehen nun zur Prüfung an PostAuto.

Wie die Gemeinde Eglisau berichtet, konnten sich im Rahmen der öffentlichen Auflage des Verbundfahrplanprojekts 2027/28 Interessierte im März 2026 zum geplanten Angebot im öffentlichen Verkehr äussern.
Insgesamt gingen bei der Gemeindeverwaltung fünf Eingaben aus der Bevölkerung ein, die vom Gemeinderat geprüft und mit Stellungnahmen an PostAuto Schweiz weitergeleitet wurden.
Ein Teil der Anliegen wurde nicht unterstützt. So wurde erneut gefordert, die Fahrzeiten der Buslinie 542 besser auf die S-Bahn-Anschlüsse in Hüntwangen-Wil Richtung Schaffhausen abzustimmen.
Der Gemeinderat verweist jedoch darauf, dass diese Forderung bereits mehrfach geprüft wurde. Aufgrund der begrenzten Fahrzeiten und der Ausrichtung des Angebots auf die Hauptpendlerströme in Richtung Zürich ist eine Anpassung derzeit nicht realisierbar.
Unterstützung für Ausbau
Andere Anliegen finden hingegen Unterstützung. Dazu gehört der Wunsch nach häufigeren Verbindungen sowie einer Ausdehnung der Betriebszeiten am Abend. Trotz bislang geringer Auslastung in Randzeiten spricht sich der Gemeinderat dafür aus, entsprechende Verbesserungen erneut prüfen zu lassen.
Im Hinblick auf die geplante Sanierung der Ortsdurchfahrt Eglisau wurden zudem verschiedene Massnahmen zur Stärkung des öffentlichen Verkehrs angeregt, etwa zusätzliche Zughalte oder temporäre Busverbindungen.
Der Gemeinderat begrüsst solche Überlegungen und empfiehlt, diese im Rahmen der Baustellenplanung vertieft zu prüfen und frühzeitig zu koordinieren.
Idee eines emissionsfreien Shuttlebusses
Ebenfalls zur Prüfung weitergeleitet wurde die Idee eines kleineren, emissionsfreien Shuttlebusses als Alternative zum heutigen Angebot. Hier sollen in einem ersten Schritt Machbarkeit sowie Kostenfolgen abgeklärt werden.






