SPS zieht Verfahren um Maag-Areal zurück und plant Sanierung

Swiss Prime Site (SPS) rudert im Maag-Areal zurück. Das Ende September 2025 vor das Bundesgericht weitergezogene Verfahren, um die Genehmigung für den Bau eines Wohnturms zu erhalten, wird zurückgezogen. Das Projekt «Maaglive» verfolgt das Immobilienunternehmen entsprechend nicht weiter.

Nun sollen die Maag-Hallen umfassend saniert und erhalten werden und würden langfristig an kulturelle Institutionen vermietet, hiess es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Universität Zürich habe bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet über die Anmietung der Maag-Hallen als möglichen neuen Standort des Naturhistorischen Museums.
Ende 2027 soll ein Baugesuch eingereicht und Mitte 2029 mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden. SPS geht derzeit von Investitionskosten von rund 60 Millionen Franken aus. Vor diesem Hintergrund wurde der bestehende Mietvertrag mit Maag Music & Arts zur Zwischennutzung letztmals bis Mai 2029 verlängert.





