Unispital Zürich stellt zehn kritische Interessenbindungen fest

Das Universitätsspital Zürich hat nach dem Herzchirurgie-Skandal potenziell kritische Interessenbindungen und Nebenbeschäftigungen systematisch geprüft. Dabei identifizierte es rund zehn kritische Fälle.

Bei diesen zehn Fällen seien Verstösse gegen die Richtlinien festgestellt und entsprechende Sanktionen ausgesprochen worden, sagte ein Sprecher des Universitätsspitals Zürich (USZ) am Mittwoch auf Anfrage von Keystone-SDA.
Er bestätigte einen entsprechenden Bericht der NZZ. Details zu den Sanktionen konnte er «aus Vertraulichkeitsgründen» keine nennen.
Nach dem Herzchirurgie-Skandal und den Enthüllungen um die Verstrickungen des entlassenen Leiters der Klinik für Herzchirurgie, Francesco Maisano, wurde am USZ unter anderem ein Transparenzregister geschaffen, in dem Interessenbindungen und Nebenbeschäftigungen der Mitarbeitenden systematisch erfasst werden.
Die systematische Prüfung potenziell kritischer Interessenbindungen und Nebenbeschäftigungen findet laut dem Mediensprecher seit Juni 2025 statt.




