Über eine halbe Million Menschen besuchen das Zürcher Kunsthaus

In Bezug auf die Besucherzahlen hat das Kunsthaus Zürich eines der erfolgreichsten Jahre hinter sich. Insgesamt besuchten 2025 539'953 Personen eine Ausstellung.

Zu den meistbesuchten Angeboten zählten im vergangenen Jahr die Retrospektive zu Marina Abramović, wie das Kunsthaus Zürich am Mittwoch mitteilte. Beliebt war auch die Sammlung, die sich insgesamt 363'588 Personen anschauten.
In der Reihe «Kunst für alle» interessierten zwei Werke zeitgenössischer Kunst: das farbenprächtige Wandbild von Jeffrey Gibson im öffentlich zugänglichen Foyer Haefner sowie die Rutschbahn der monumentalen Skulptur «Zardoz» von Monster Chetwynd im Garten der Kunst. Letztere ist ebenfalls ohne Eintritt zugänglich und wurde seit Herbst 2025 über 30'000 Mal genutzt, wie das Kunsthaus schreibt.
Das Kunsthaus verzeichnete 2025 zudem eine wachsende Zahl von Besuchenden aus dem Ausland, besonders den USA, dem Mittleren Osten und Asien, wie es weiter heisst.
Weiter liess das Kunsthaus eine Studie durchführen, die von einem privaten Gönner finanziert und vom unabhängigen Forschungsinstitut L’Oeil du Public umgesetzt wurde. Befragt wurden 2477 Mitglieder, 1008 repräsentative Personen aus der ganzen Schweiz sowie 443 Besuchende vor Ort.
Die Umfrage zeigte unter anderem: Das Kunsthaus geniesst bei den Teilnehmenden die höchste Bekanntheit neben dem Landesmuseum, 75 Prozent der Besuchenden kommen aus dem Kanton Zürich, Hauptmotive für den Besuch sind emotionale Berührung und Wissensdurst. Und: Alberto Giacometti wird am häufigsten als Identifikationsfigur genannt.





