Explosion in Illnau ZH war zehn Kilometer weit spürbar

Nico Leuthold
Nico Leuthold, Nicolas Eggen

Effretikon,

Gestern ereignete sich in Illnau ZH eine Explosion. Eine gewerbliche Sprengfirma wollte Sprengmittel abbrennen. 70 Schadensmeldungen gingen bisher ein.

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Die Kantonspolizei erklärt im Nau.ch-Video, wie es zu der unkontrollierten Explosion kam. - Nau.ch/Nico Leuthold

Das Wichtigste in Kürze

  • Gestern ereignete sich in Illnau ZH eine Explosion.
  • Im Umkreis von 10 km gab es über 70 Schadensmeldungen.

Gestern kam es auf einem Sprenggelände in Illnau ZH (Gemeinde Illnau-Effretikon) bei der geplanten Vernichtung von Sprengmitteln zu einer unkontrollierten Explosion. Die Kantonspolizei erklärte gestern im Nau.ch-Video, wie es zu der unkontrollierten Explosion kam.

Nun gibt es ein Update bezüglich Schaden: Bis am Donnerstagvormittag sind über 70 Meldungen von Beschädigungen eingegangen, wie die Kapo Zürich mitteilt.

Mehr als 70 Schadensmeldungen

«Bis heute Vormittag nahmen Kantonspolizistinnen und Kantonspolizisten im Umkreis von bis zu 10 Kilometern um den Ereignisort mehr als 70 Meldungen von Beschädigungen entgegen», heisst es im Communiqué.

Es seien Schäden unter anderem an Dächern, Mauerwerken, Fenstern und Türen sowie an einem Aquarium gemeldet worden. Eine Einschätzung zur Schadenssumme könne noch nicht gemacht werden. Die Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich dauern weiter an.

Auch heute könnten «mehrere Explosionen hörbar sein»

Heute Morgen setzt die Polizei die Arbeiten am Schadensplatz auf dem Sprenggelände Tätsch fort. Am Vortag seien bei der Spurensicherung noch weitere Explosivstoffe sichergestellt worden, die nicht abtransportiert werden können, heisst es weiter.

Illnau
Immenser Schaden an diesem Gebäude durch die unkontrollierte Explosion. - Nau.ch

Spezialisten des Zürcher Entschärfungsdiensts des Forensischen Instituts Zürich würden diese derzeit in mehreren Tranchen an Ort und Stelle vernichten. «Daher können mehrere Explosionen hörbar sein», schreibt die Kapo Zürich.

Wie lange die Arbeiten andauern werden, könne noch nicht abgeschätzt werden. Das Gelände Tätsch und die Umgebung sind aus Sicherheitsgründen abgesperrt.

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Schäden, die im Zusammenhang mit der Explosion entstanden sind, können weiterhin der Kantonspolizei Zürich gemeldet werden.

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