Unterland

    40'000-Franken-Strafe für düsenden Banker!

    Dennis Kittler
    Dennis Kittler

    Kloten,

    Mit Tempo 83 statt erlaubten 50 ist ein Banker nahe dem Zürcher Flughafen erwischt worden. Die Strafe fällt hoch aus. Sie orientiert sich an seinem Verdienst.

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    Mit Tempo 83 statt erlaubten 50 ist ein Banker in der Nähe des Zürcher Flughafens erwischt worden. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • 83 statt die erlaubten 50 km/h ist ein Banker über den Zürcher Airport-Zubringer gefahren.
    • Dafür muss er 40'000 Franken Strafe zahlen – aber nur, wenn er erneut straffällig wird.
    • Die Strafhöhe orientiert sich am Einkommen des Schnellfahrers.

    Mit Tempo 83 statt erlaubten 50: Sein schnelles Fahren kommt einen Banker teuer zu stehen.

    40'000 Franken Strafe müsste er bezahlen, wenn er in den nächsten zwei Jahren erneut straffällig wird, berichtet der «Tagesanzeiger».

    Sicher von seinem Konto ab gehen 8000 Franken Busse und 800 Franken Verfahrenskosten für den Strafbefehl. Dieser ist mittlerweile rechtskräftig.

    Butzenbüelring Flughafen
    Erwischt wurde der Banker am Butzenbüelring am Zürcher Flughafen. - Screenshot Open Street Map

    Der Mercedes-Fahrer war im Frühjahr 2024 am Butzenbüelring in Kloten erwischt worden. Dabei handelt es sich um den Zubringer zum Flughafen Zürich.

    Hohe Strafe orientiert sich am Verdienst

    Doch warum ist die Strafe so hoch? Ermittelt wird diese über Tagessätze – und diese hängen vom Verdienst des Missetäters ab.

    Da es sich bei dem Banker laut «Tagesanzeiger» um einen leitenden Angestellten einer Grossbank handelt, fällt der Tagessatz hoch aus. Dieser liegt bei satten 1600 Franken. 25 dieser Tagessätze wurden ihm also aufgebrummt.

    Muss zu schnelles Fahren noch härter bestraft werden?

    Zunächst hatte der Banker sich noch gerichtlich gegen den Strafbefehl wehren wollen. Doch kurz vor dem Gerichtstermin zog er seinen Einspruch zurück und akzeptierte die Strafe.

    Kommentare

    User #1540 (nicht angemeldet)

    In Biel fahren täglich die Velofahrer beim allgemeinen Fahrverbot durch. Von jung bis alt. Aber es tut niemand was, da kein Polizist anwesend. Hier könnte man verdienen.

    User #5927 (nicht angemeldet)

    Ist irgendwie schräg wenn man «nur» durch zu schnell sein solche Bussen erhält und dem Drogenverkäufer auf dem Schulhof passiert gar nichts da er sofort wieder auf freiem Fuss ist. Unsere Rechtssystem schafft sich so selbst ab. Irgendwann heisst es Volk gegen Staat.

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