GC unterliegt FCZ: Haben Sie Trainer-Effekt gesehen, Peter Zeidler?

Nach der Niederlage gegen den FCZ ist Peter Zeidler zufrieden mit dem kämpferischen Auftritt von GC. Vor der Barrage brauche es jetzt noch ein Erfolgserlebnis.
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Das Wichtigste in Kürze
- GC verliert gegen den FCZ mit 1:2 und bleibt in Abstiegsgefahr.
- Neo-Trainer Zeidler kann mit dem Begriff «Trainer-Effekt» nichts anfangen.
- Er war nicht mit allem zufrieden, hatte dies aber auch nicht erwartet.
In seinem ersten Spiel als Trainer von GC verliert Peter Zeidler das Derby gegen den FC Zürich. Die Hoppers gingen in Durchgang eins in Führung, kassierten dann aber einen Platzverweis.
Nach der Pause gelingt dem FCZ dank zwei Toren die Entscheidung, er gewinnt mit 2:1.
Nau.ch fragt an der Medienkonferenz nach, ob der Trainer einen «Zeidler-Effekt» gesehen hat. Er könne diese Frage nicht nachvollziehen, sagt er. Mit dem Begriff «Trainer-Effekt» könne er nichts anfangen.
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Aber war er denn zufrieden mit dem Auftritt seiner Hoppers? Zeidler will differenziert antworten: Fussballerisch, mit dem Zusammenspiel, mit der Chancen-Kreierung sei er nicht zufrieden, sagt er. Das sei aber so zu erwarten gewesen, manche Dinge stimmten noch nicht.
«Aber mit dem kämpferischen Einsatz und dem Auftreten vieler Spieler bin ich sehr zufrieden», so der neue Trainer.
Er habe nicht damit gerechnet, aber darauf gehofft, alles klar zu machen, um sich dann auf die Barrage vorzubereiten. Doch wegen der Niederlage und des Sieges von Winterthur bleibt der Abstiegskampf offen.
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Zum Spiel sagt er, dass GC in der ersten Halbzeit wenig zusammenhängende Offensivaktionen gehabt habe. «Aber wir haben gefightet, standen defensiv stabil und schossen dann das schöne Tor.»
Die Rote Karte habe dann für einen Momentumwechsel gesorgt. Matchentscheidend sei sie aber nicht gewesen. Und zum VAR wolle er sich nicht äussern, um keine Diskussion auszulösen. Zu zehnt sei es dann schwierig gewesen, so Zeidler.
Jetzt wolle er am Dienstag gegen Winterthur alles klar machen und sich dann auf die Barrage vorbereiten. «Wir brauchen ein Erfolgserlebnis», so der neue Trainer von GC.
Erster Sieg für Bernegger
Auf der Gegenseite ist Trainer Carlos Bernegger froh, dass es im dritten Anlauf unter ihm zum Sieg gereicht hat.
Von Lausanne über Winterthur bis zum Derby habe man sich steigern können. Das Spiel werde von Details entschieden. Gegen den FCW habe man das noch nicht gut gemacht, heute habe es gut funktioniert.
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Der FCZ-Trainer wird auch auf den VAR angesprochen, der zum Vorteil der Stadtzürcher eingesetzt wurde. Das gehöre dazu, sagt Bernegger, will sich aber nicht zu den konkreten Szenen äussern, da er sie nicht analysiert habe.
Mit der Art und Weise, wie sein FCZ gewonnen habe, sei er zufrieden. Man sei dominant gewesen, sei auch in der ersten Halbzeit zu Chancen gekommen. In der Pause habe er dann einige Korrekturen vorgenommen. «Und die zweite Halbzeit begann genau so, wie ich es mir gewünscht habe.»
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Mit dem Sieg gegen GC schafft der FC Zürich den Ligaerhalt. «Dass wir genau im Derby den Sack zumachen konnten, ist doppelt schön.»












