GC - Trainer Peter Zeidler: «Mindset ändern, bescheiden rangehen»

Vor dem Saisonstart auswärts in Lausanne am Samstag (18 Uhr) legt Trainer Peter Zeidler die Messlatte bei GC tief an. Man müsse bescheiden in die Saison gehen.

Das Wichtigste in Kürze
- GC-Trainer Peter Zeidler ist um Erwartungshaltungs-Management bemüht.
- Vor dem Duell mit seinem Ex-Klub Lausanne zeigt sich der Trainer gewarnt.
- Lausanne habe gute Einzelspieler und eine gute Mannschaft, so der Deutsche.
Drei Mal in Folge musste GC in den letzten Jahren in der Barrage den Klassenerhalt in der Super League sichern. Drei Mal ist es auch geglückt – aber von den grossen Ambitionen ist man beim Rekordmeister mittlerweile weit entfernt.
Nicht zuletzt auch, weil sich im Sommer – wieder einmal – die Besitzerverhältnisse geändert haben. Der LAFC hat sich zurückgezogen, die Bridge Football Group lenkt jetzt die Geschicke bei den Hoppers. Nicht die optimale Saisonvorbereitung.

Die ist den Hoppers auch sportlich nicht nach Wunsch geglückt. Von den fünf Testspielen seit Ende Juni gingen die letzten drei verloren. Gegen den FC Wil verlor GC mit 2:3, gegen Panathinaikos mit 0:3, gegen Altach mit 1:3.
Zeidler: «Lehren aus der Vorbereitung gezogen»
An der Medienkonferenz am Donnerstag vor dem Saisonstart gibt sich Trainer Peter Zeidler nüchtern. «Wir wollen die Ergebnisse nicht unter den Tisch kehren, die haben auch ihre Bedeutung», sagt er. «Trotzdem kann man aus Niederlagen lernen, vor allem aus Testspielen.»
Die Lehren habe man auch gezogen, und Zeidler sieht auch Fortschritte bei seiner Mannschaft. «Die brauchen wir auch, um erfolgreich zu sein. Wir sind vorbereitet auf unser erstes Spiel in Lausanne.»

Den Gegner kennt der Deutsche bestens, war zuletzt selbst ein knappes Jahr bei den Waadtländern im Amt. «Sicher die Hälfte der Spieler, die gegen uns spielen wird, spielt irgendwann mal in einer höheren Liga», so Zeidler. «Gute Einzelspieler, gute Mannschaft.»
Trainer Zeidler will «Mindset» bei GC ändern
Zeidler ist aber auch bemüht, die Erwartungen bei den Hoppers vor der neuen Saison zu dämpfen. Er wolle im Verein die Stimmung ändern: «Es ist ein Erfolg, wenn wir in Lausanne einen Punkt holen oder gegen Lugano gewinnen», so Zeidler.

Auch als Rekordmeister und grosser Klub müsse man «das Mindset drehen», meint der Trainer. Erfolg sei nicht die Normalität, so der Deutsche, sondern: «Dass man bescheiden rangeht und über positive Momente die Saison macht.»










