GC – Scheiblehner: «Ein grossartiger Sieg»

Nach dem Sieg über Sion spricht Scheiblehner von einem «unglaublichen Cup-Fight». Dank des Willens und des Kampfgeistes sei GC der verdiente Sieger.
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Das Wichtigste in Kürze
- GC steht dank eines spektakulären 4:3-Sieges über Sion im Cup-Halbfinal.
- Für Trainer Scheiblehner ist das eine Premiere, die viel Rückenwind gebe.
- Sion-Trainer Tholot beklagt den fehlenden Biss und die fehlende Demut.
GC gewinnt ein verrücktes Cup-Spiel gegen Sion mit 4:3 nach Verlängerung und steht im Halbfinal. Trainer Gerald Scheiblehner spricht von einem «unglaublichen Cup-Fight».
Seine Hoppers seien zweimal fantastisch zurückgekommen und hätten dann das Tor mit «Energie und absolutem Willen» verteidigt. «Die Mannschaft hat den Spirit gehabt und dann auch das Glück, um entscheidende Szenen für sich zu entscheiden. Am Ende sind wir der glückliche Sieger, aber aufgrund des Willens und des Kampfgeistes auch der verdiente.»
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Nau.ch fragt beim Trainer nach, warum es bei GC immer etwas länger zu dauern scheint. Scheiblehner sagt: «Gott sei Dank haben wir heute 120 Minuten gespielt. Wir sind immer besser geworden.»
Er lobt den gegnerischen Trainer, der sehr gute Arbeit leiste. «Wir haben gegen seinen sehr guten Gegner gespielt.»
Scheiblehner: «GC lebt noch»
Nach den letzten Niederlagen habe er etwas umgestellt. Und er habe auch Michi Frey gehabt, der eine Lokomotive gewesen sei. In solchen Partien brauche es Spieler mit Erfahrung, an denen sich die anderen orientieren könnten.
«Ich freue mich für alle, die tagtäglich hart arbeiten», sagt Scheiblehner. Bislang habe sich GC nur selten belohnen können. «Heute haben wir einen grossartigen Sieg eingefahren.»
Im Stadion sahen nur eine Handvoll Fans das Cup-Spektakel. «Die, die da waren, haben es verdient», sagt der GC-Trainer. «Und die anderen haben einige Franken gespart. Ich hoffe, dass sie das nächste Mal das Geld vom Sparkonto nehmen und sich den Eintritt leisten.»
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Vom 0:2 zum 2:2, dann 2:3, die Rettung in der Nachspielzeit und schliesslich ein 4:3-Sieg – war das sein verrücktestes Spiel? Nein, findet Scheiblehner. Einst habe er in Österreich mit 8:5 gewonnen.
Doch in seiner Heimat habe er im Cup nie Weihnachten überlebt. Hier habe er es erstmals geschafft, das sei ein gutes Zeichen. Und mit ein Grund, weshalb er Österreich verlassen habe.
«Jetzt stehen wir im Halbfinal. Das ist ein Riesenerfolg und gibt viel Rückenwind für die nächsten Wochen. Im Cup gibt es nur ‹Do or Die› – und wir leben noch.»
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Auf der Gegenseite beklagt Didier Tholot, dass die Walliser es nicht geschafft haben, die Führung über die Zeit zu bringen. «Wir haben es uns selbst zuzuschreiben.» Er kritisiert den fehlenden Biss und die fehlende Demut. «Wenn man ein wenig die Demut vermissen lässt, dann bezahlt man teuer dafür.»
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Die Enttäuschung und die Wut könne man nicht einfach auslöschen. Doch jetzt müsse der FC Sion den Fokus auf die Meisterschaft richten. «Wir dürfen keine Ausreden oder Schuldigen suchen. Wir müssen weitermachen.»
Die Meisterschaft könne schöne Dinge bringen. «Aber der Cup ist sehr wichtig im Wallis», so Tholot.











