FC Zürich

FCZ – Ex-Zürcher kritisiert Mendy: «In die Wüste schicken!»

Andrea Schüpbach
Andrea Schüpbach

Zürich,

Benjamin Mendy sorgt mit einem Revanche-Foul für Ärger. Erni Maissen, Ex-Spieler des FC Zürich, hat genug gesehen: «Ich würde ihn in die Wüste schicken.»

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Benjamin Mendy setzt zum Revanche-Foul an. - SRF

Das Wichtigste in Kürze

  • Benjamin Mendy sorgt mit einem Revanche-Foul für Schlagzeilen.
  • Erni Maissen, der auch beim FCZ spielte, versteht nicht, was Zürich mit ihm vorhat.
  • «Er ist ein Ärgernis. Ich würde ihn in die Wüste schicken», so der heute 67-Jährige.

«Er wollte mich treten, es ist eine Revanche-Situation – über diese Szene brauchen wir nicht zu streiten. Mit einer offenen Sohle in die Wade, das ist schon im Spiel Rot. Hier war der Ball aber weit weg», sagt GC-Spieler Benno Schmitz nach dem Zürcher Derby zu Nau.ch.

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Benno Schmitz nach dem Zürcher Derby im Interview mit Nau.ch – er hätte gerne eine rote Karte gegen Mendy gesehen. - Nau.ch

Ex-Super-League-Profi Mladen Petric schreibt auf Instagram: «Nur noch lächerlich – klar Rot.»

Und auch Erni Maissen versteht die Entscheidung nicht. Der 67-Jährige spielte in der Saison 1982/83 selbst für den Stadtclub.

Erni Maissen Fc Zürich
Erni Maissen spielte in seiner Karriere für den FCB, FCZ und YB. - zVg

«Mendy sind die Sicherungen durchgebrannt, er tritt seinem Gegenspieler voll auf die Ferse», sagt er zu Nau.ch. «Die Aktion ist ein No-Go, die Gelbe Karte natürlich ein Fehlentscheid.»

Der ehemalige FCB-, YB- und FCZ-Spieler hat genug gesehen vom Winter-Neuzugang.

Maissen knallhart: «Ich würde ihn in die Wüste schicken.»

«Mendy schätzt es nicht, dass er eine zweite Chance bekommt»

Die Idee hinter dem Mendy-Transfer habe er nie verstanden. «Ich habe von diesem Spieler genug gesehen. Der FCZ hätte ihn niemals holen dürfen. Und jetzt führt er sich daneben auf.»

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Benjamin Mendy (FCZ) kommt nach einem Revanche-Foul gegen Benno Schmitz (GC) mit einer Gelben davon. - Screenshot SRF

Der 30-Jährige ist in Maissens Augen «ein Ärgernis, er schadet nur. Mendy schätzt es nicht, dass er spielen darf und in Zürich eine zweite Chance bekommt.»

Welche Karte hat Benjamin Mendy für sein Foul gegen GC verdient?

Fan-Aufschrei, grober Abwehr-Bock, jetzt eigentlich der Platzverweis. Der 30-Jährige hat bisher in Zürich vor allem für Negativ-Schlagzeilen gesorgt.

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Benjamin Mendy unterläuft gegen Servette ein haarsträubender Fehler. - SRF

Ancillo Canepa verteidigt den Transfer – auch Heliane sagte ja

Kürzlich nahm FCZ-Boss Ancillo Canepa auf dem eigenen TV-Sender Stellung zum Transfer. Und zum Fan-Aufschrei. «Die Heftigkeit der Reaktionen haben wir so nicht erwartet.»

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Benjamin Mendy spielt seit Februar für den FC Zürich. - keystone

Insgesamt habe man ihm aber glauben können, «dass er sein Leben neu gestalten will». Es sei glaubwürdig, «wie er versichert hat, dass er seinen Lebensstil geändert hat. Er ist Vater von zwei Kindern und lebt in einer festen Beziehung. Partys sind sicher kein Thema mehr.»

Auch seine Frau Heliane habe sagen müssen, Mendy habe den Fall glaubwürdig geschildert und Fehler eingesehen. Dabei sei sie in der Beurteilung von Charakteren jeweils sehr kritisch.

Darum gab es einen Fan-Aufstand, als Mendy zum FCZ kam

Benjamin Mendy wurde bei zwei Gerichtsprozessen in sämtlichen Anklagepunkten (Vergewaltigung, sexuelle Nötigung) freigesprochen.

War es ein Fehler, dass der FCZ Mendy verpflichtete?

Jedoch räumte selbst eine Verteidigerin ein, dass er sich moralisch zweifelhaft gegenüber Frauen verhielt. Das brachte dem Verteidiger viel Kritik ein. Und viel Widerstand zum Start beim FC Zürich.

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