FC Zürich schlägt Thun – Spadanuda: «Kann jetzt sagen: Ich bin da»

Der FC Zürich gewinnt zuhause mit 4:2 gegen den FC Thun – vor allem Kevin Spadanuda überzeugt. Mittlerweile fühlt er sich in Zürich richtig wohl.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Zürich gewinnt zuhause mit 4:2 gegen den weiter kriselnden Meister aus Thun.
- Kevin Spadanuda glänzt mit einem Tor und Assist – und fühlt sich in Zürich mittlerweile wohl.
- Auch Bledian Krasniqi erzielt einen Treffer. Er sieht bei den Zürchern «etwas Spezielles» entstehen.
Gar nicht so einfach, beim 4:2-Heimsieg des FC Zürich gegen den FC Thun einen Spieler des Spiels auszumachen. Eine starke Bewerbung gibt aber Kevin Spadanuda ab: Tor zum 1:1, Assist zum 3:1, dazu mit Abstand der grösste Antreiber im Spiel der Zürcher.
«Ich muss die ganze Mannschaft loben», gibt sich Spadanuda im Nau.ch-Interview nach dem Spiel bescheiden. «Wir haben ein super Match gezeigt, vor allem, wie wir in der ersten Halbzeit zurückgekommen sind. Natürlich ist es ein sehr schöner Sieg.»
«Diese Mannschaft ist etwas Spezielles»
Seinen eigenen Formanstieg beim FC Zürich kann der Angreifer auch ein wenig erklären. «Ich glaube, ich fühle mich jetzt extrem gut. Manchmal braucht es ein bisschen Zeit, aber jetzt kann ich sagen: Ich bin da, ich bin beim FCZ angekommen.»
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«Die letzten Spiele sind abgesehen von einer Niederlage ein positiver Lauf», freut sich auch Lindrit Kamberi. «Eigentlich wollten wir zu Null spielen – das ist ein kleiner Misserfolg. Aber ich will das nicht die Schönheit dieser drei Punkte trüben lassen.»
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Bledian Krasniqi trauert unterdessen einem vergebenen zweiten Treffer nach. «Das nervt mich immer noch, es war nicht so schlecht», meint er über seine Kopfball-Chance. Er geniesst aber auch die Stimmung im Team: «Ich bin schon seit vielen Jahren da – aber diese Mannschaft ist etwas Spezielles.»
FCZ dreht das Spiel zur Pause
Thun macht in der Startphase viel Druck und prüft den zuletzt mit der Schweizer U21 so gebeutelten FCZ-Schlussmann Silas Huber. Der ist bei den ersten Angriffen der Berner Oberländer aber hellwach. Doch nach einer Viertelstunde ist er geschlagen: Nach einem Eckball drückt Simon Lengen den Ball über die Linie.

Aber die Zürcher finden nach dem Gegentreffer besser in den Rhythmus, kommen zu ihren ersten Chancen. Umeh und Spadanuda verpassen den Ausgleich zunächst noch. Doch nach einer halben Stunde schaltet der FCZ für einmal schnell um, Spadanuda hat rechts viel Platz. Von der Strafraumkante verwandelt er zum 1:1.

Und nur sechs Minuten später jubelt der FCZ erneut: Die Thuner klären eine Flanke ungenügend, dann wird Krasniqi überhaupt nicht angegangen. Nach einer Körpertäuschung zieht er aus der Distanz ab und trifft in die untere linke Ecke zum 2:1, Steffen ist machtlos.
FC Zürich baut den Vorsprung aus
Wie im ersten Durchgang kommt der FC Thun auch nach dem Seitenwechsel etwas besser aus der Kabine. Aus den spärlichen Offensivszenen macht der Meister aber zu wenig. Der unablässig starke Regen macht kohärente Spielzüge aber auch zunehmend schwer.

Umso schöner ist dafür das 3:1 des FC Zürich nach 64 Minuten: Spadanuda lässt an der Strafraumgrenze zwei Thuner aussteigen und lanciert Doron Lichtenstein. Der setzt sich stark gegen seine Gegenspieler durch und verwandelt humorlos zu seinem ersten Super-League-Tor.
Platzverweis und vierter FCZ-Treffer
Zwei Minuten später dann der nächste Nackenschlag: Bamert trifft Reichmuth im Zweikampf von hinten an der Achillessehne. Schiedsrichter Qovanaj zeigt dafür zunächst den Gelben Karton, wird aber vom VAR zum Bildschirm gebeten. Nach kurzem Video-Studium wird aus der Gelben eine Rote Karte für Bamert.

Das wird gute zehn Minuten später bestraft: Diesmal glänzt Lichtenstein als Vorbereiter, flankt von der rechten Seite scharf ins Zentrum. Dort steht Philippe Keny völlig frei und muss nur noch den Fuss hinhalten. Unhaltbar für Steffen schlägt der Ball im unteren Eck zum 4:1 nach 77 Minuten ein.
Später zweiter Treffer für den FC Thun
Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit gibt es noch das Trostpflaster für den FC Thun: Fehr flankt von der rechten Seite zur Mitte, dort lässt Berisha Dorian Derbaci frei abschliessen. Aus kurzer Distanz macht Derbaci den Treffer zum 2:4-Endstand.
Der FC Zürich spielt am Sonntag, 18. Oktober, um 15 Uhr im Cup beim FC Aarau. Thun tritt auch am gleichen Tag eine Stunde später im Cup beim FC Schaffhausen an.
| Super League (10.10.2026) | Sp | S | N | U | Tore | Pkt | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() | 10 | 9 | 0 | 1 | 31:7 | 28 | |
| 2. | ![]() | 9 | 5 | 0 | 4 | 31:18 | 19 | |
| 3. | ![]() | 10 | 6 | 3 | 1 | 23:17 | 19 | |
| 4. | ![]() | 10 | 4 | 4 | 2 | 18:22 | 14 | |
| 5. | ![]() | 10 | 4 | 5 | 1 | 14:13 | 13 | |
| 6. | ![]() | 9 | 4 | 4 | 1 | 17:17 | 13 | |
| 7. | ![]() | 9 | 4 | 4 | 1 | 16:19 | 13 | |
| 8. | ![]() | 10 | 3 | 4 | 3 | 17:22 | 12 | |
| 9. | ![]() | 10 | 3 | 6 | 1 | 17:27 | 10 | |
| 10. | ![]() | 9 | 2 | 5 | 2 | 13:24 | 8 | |
| 11. | ![]() | 9 | 2 | 7 | 0 | 18:21 | 6 | |
| 12. | ![]() | 9 | 1 | 5 | 3 | 7:15 | 6 | |
| Super League (10.10.2026) | Sp | Pkt | ||
|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() | 10 | 28 | |
| 2. | ![]() | 9 | 19 | |
| 3. | ![]() | 10 | 19 | |
| 4. | ![]() | 10 | 14 | |
| 5. | ![]() | 10 | 13 | |
| 6. | ![]() | 9 | 13 | |
| 7. | ![]() | 9 | 13 | |
| 8. | ![]() | 10 | 12 | |
| 9. | ![]() | 10 | 10 | |
| 10. | ![]() | 9 | 8 | |
| 11. | ![]() | 9 | 6 | |
| 12. | ![]() | 9 | 6 | |























