FC Zürich – Koller: Nicht gedacht, dass Kény so schiesst

Trainer Marcel Koller sagt, es fehle dem FC Zürich an erfahrenen Spielern. Deshalb wurde es gegen den FC Luzern nochmals hektisch.
00:00 / 00:00
Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Zürich gewinnt gegen den FC Luzern mit 2:1.
- Am Schluss wurde es nochmals hektisch, weil es an Routiniers mangle, sagt Trainer Koller.
- Er spricht auch über den frechen Penalty von Philippe Kény.
Nach dem Cup-Out gegen Aarau ist der FC Zürich in der Super League siegreich: Gegen den FC Luzern gibt es einen 2:1-Sieg.
Trainer Marcel Koller sagt, in der ersten Halbzeit habe man genügend Möglichkeiten gehabt, um Tore zu schiessen. Doch es habe an Überzeugung und Wille gefehlt. «Daran arbeiten wir.»
Als der FC Luzern beim Stand von 2:0 stärker wurde und den Anschlusstreffer erzielte, sei es «nochmals heiss» geworden. «Bei uns fehlte die letzte Ruhe.»
00:00 / 00:00
Nau.ch fragt nach, ob dem FC Zürich ein Spieler fehlt, der das Heft in die Hand nehmen könne.
Koller stimmt zu: Man sei eine nicht so erfahrene Mannschaft. Hinzu komme, dass einige Routiniers wie Hack oder Walker erst gerade zurückgekommen seien.
«Erfahrene Spieler bringen Ruhe rein. Sie wissen, was in welchen Situationen zu tun ist», sagt Koller. «Bei uns wurde es nochmals hektisch.» Zum Glück sei der Ausgleich aber nicht gefallen.
00:00 / 00:00
Für das wichtige erste Tor sorgte Philippe Kény mit einem ganz frechen Penalty. Anstatt Anlauf zu holen, schiesst er aus dem Stand und trifft.
Darauf angesprochen sagt Trainer Koller: «Kény hat das schon einige Male im Training gemacht. Ich habe aber nicht gedacht, dass er es auch im Spiel tun wird. Ich machte grosse Augen.»
00:00 / 00:00
Für den FC Zürich ist der Sieg nach dem Cup-Out sehr wichtig. «Es gibt Vertrauen und sorgt für gute Stimmung», sagt Koller.
Die Zürcher klettern auf Rang 4 der Tabelle. Weiter geht es für sie am kommenden Sonntag auswärts gegen YB.









