Winterthur

    FC Winterthur: Das sagt Schiri-Kommission zum Torklau in Sion

    Mischi Wettstein
    Mischi Wettstein

    Winterthur Stadt,

    Beim ersten Spiel 2026 wird das vermeintliche Führungstor des FC Winterthur nach VAR-Eingriff aberkannt. Daniel Wermelinger verteidigt den Entscheid.

    00:00 / 00:00

    Dieses Tor von Andrin Hunziker wird aberkannt. - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Andrin Hunziker schiesst den FC Winterthur gegen den FC Sion vermeintlich in Führung.
    • Der VAR greift ein und das Tor zählt nicht – für viele Experten ein Fehlentscheid.
    • Schiri-Boss Daniel Wermelinger sagt aber: «Für uns ist der Entscheid nachvollziebar.»

    Das Fussballjahr hat erst gerade begonnen – und schon kommt es zum ersten VAR-Ärger: In Sion erzielt Winterthur-Stürmer Andrin Hunziker die vermeintliche Führung. Doch der VAR greift ein, das Tor wird annulliert.

    Andrin Hunziker
    Andrin Hunziker trifft gegen Sion zum 1:0, doch das Tor wird annulliert. - keystone

    Nur: Warum? Es ist kein klarer Fehlentscheid – der Treffer hätte zählen müssen. Da sind sich Experten und Fans nach dem Spiel gleichermassen einig. Bitter für den FC Winterthur: Das Schlusslicht verliert im Wallis noch mit 0:2.

    Schiri-Boss Wermelinger: «Entscheid nachvollziehbar»

    Nau.ch fragt bei Schiri-Boss Daniel Wermelinger nach. Nicht nur, um zu erfahren, warum der Treffer nicht gezählt hat. Sondern auch, ob man sich bewusst ist, dass solche Fehlentscheide für das Tabellenschlusslicht besonders heftige Folgen haben kann.

    Schiedrichterboss
    Schiedsrichterboss Daniel Wermelinger hat bei der umstrittenen Aberkennung von Hunzikers Tor in Sion keinen Fehler gesehen. - keystone

    Als Antwort kommt das finale Statement, das gleichermassen vom SFV wie auch vom Ressort Spitzenschiedsrichter gezeichnet wird: «Für uns ist der finale Entscheid – kein Offside und Aberkennung des Tores – nachvollziehbar.»

    Die Begründung: «Der Winterthurer Stürmer verschaffte sich durch das einarmige Stossen in den Rücken des Gegenspielers einen entscheidenden Vorteil, der in der unmittelbaren Folge zum Tor führte.»

    Neues Jahr – neuer VAR-Ärger

    Auch die restlichen Fragen erhält Nau.ch keine Antworten. Und auch das Statement sorgt für Fragezeichen. Wie so oft scheint das Motto von Pipi Langstrumpf zu gelten: «Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt.»

    Das Tor von Andrin Hunziker gegen den FC Sion (Video oben) wurde aberkannt – die richtige Entscheidung?

    Es ist verwunderlich, dass sich Ex-Schiris und Experten nach dem Spiel einig sind. Und der Entscheid von den Verantwortlichen trotzdem verteidigt wird. Obwohl es nur schwer nachvollziehbar ist, dass es zu dieser Szene unterschiedliche Meinungen gibt.

    Fakt ist: Schon beim ersten Spiel des Jahres hat die Super League wieder einen VAR-Ärger. Und die Leidtragenden kommen in diesem Fall aus Winterthur. Fortsetzung folgt.

    Kommentare

    User #3302 (nicht angemeldet)

    Der Schiedsrichter stand gut und hat nicht auf faul endschiden. Wieso hier der VAR eingreift kann mit dem Regelwerk nicht begründet werden. Keine frage der Schiedsrichter hättä auch auf Faul endschiden können und der VAR hätte auch nicht eingreiffen müssen/dürfen. Eine klare Entmündigung vom Spiel Leiter. Einfach nur traurig.

    User #2256 (nicht angemeldet)

    Bald wird man lesen: es war einmal ein VAR!

    Weiterlesen

    FC Winterthur
    6 Interaktionen
    Tor annulliert

    Mehr aus Winterthur

    superblock
    Winterthur
    1 Interaktionen
    Winterthur

    Mehr aus Zürich

    Sihlquai
    128 Interaktionen
    Tempo-Zoff
    Ukrainer rast durch Schwamendingen – Staatsanwalt zitiert Goethe
    91 Interaktionen
    Zürich
    Migros
    76 Interaktionen
    Schon 7 statt 8 Uhr