Stadt Zürich

Stadt Zürich soll Kibag-Areal kaufen

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Die SP fordert den Kauf des Kibag-Areals am Zürichsee durch die Stadt. Per Motion, die am Donnerstag veröffentlicht wurde, wollen drei Gemeinderatsmitglieder Verhandlungen in Auftrag geben. Die Baufirma zeigte sich jüngst offen für Gespräche mit der Stadt.

Das Gebiet nördlich der Roten Fabrik in Wollishofen gehört der Kibag. Drei SP-Gemeinderatsmitglieder fordern die Stadt nun auf, dieses zu kaufen. (Archivbild)
Das Gebiet nördlich der Roten Fabrik in Wollishofen gehört der Kibag. Drei SP-Gemeinderatsmitglieder fordern die Stadt nun auf, dieses zu kaufen. (Archivbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Eigentlich will die Kibag an bester Lage in Wollishofen Wohnungen und einen Park erstellen. Die Stadt Zürich hält das aber nicht mehr für zeitgemäss. Am Zürichsee nördlich der Roten Fabrik solle es Freiraum für die Bevölkerung und Platz für Gewerbe haben. Der Stadtrat erwirkte eine Planungszone auf dem Areal.

Derzeit kann die Kibag deswegen nicht mit dem Bau beginnen. Das Bundesgericht stützte die Stadt kürzlich, diese arbeitet eine neue Nutzungsplanung für das Gebiet aus. Gegenüber der «NZZ» signalisierte die Baufirma, dass das bestehende Betonwerk erneuert werden könnte. Aber auch Gespräche mit der Stadt sah der Finanzchef der Firma als Option. Bisher habe es jedoch keine Gespräche über einen Verkauf gegeben.

Die SP-Gemeinderatsmitglieder fordern nun den Kauf von vier Parzellen. Ziel wäre es, «preisgünstige und stadtverträgliche Nutzungen im öffentlichen Interesse» zu realisieren. Zudem soll der öffentliche Grünraum erweitert werden. Der Stadtrat wird aufgefordert, dem Parlament eine entsprechende kreditschaffende Weisung vorlegen.

Sollte der Kauf aus finanziellen Gründen oder innert nützlicher Frist nicht möglich sein, soll der Stadtrat eine «gleichwertige, dauerhaft grundeigentümerverbindliche Sicherung» beantragen. Mittels Dienstbarkeit, Vorkaufsrecht oder ähnlichem sollen die öffentliche Nutzung des Seeuferraums sowie die Arealentwicklung gemäss öffentlicher Zielsetzungen gewährleistet werden.

Ob die Motion an den Stadtrat überwiesen wird, entscheidet der Gemeinderat in einer seiner nächsten Sitzungen.

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