Nach Rekord nimmt Zürich deutlich weniger Geld mit Bussen ein

Weil der Langstrassenblitzer weniger aktiv war, hat die Stadt Zürich 2025 deutlich weniger Geld mit Bussen eingenommen als im Vorjahr. Mit 56,2 Millionen blieben die Einnahmen 5,7 Millionen Franken tiefer als 2024.

Um 91 Prozent haben die Bussen wegen Zufahrts- und Fahrverbotsmissachtungen abgenommen, teilte die Stadtpolizei Zürich am Donnerstag mit. 5846 waren es im letzten Jahr noch. Das sei auf die «angepasste Kontrollstrategie» an der Langstrasse zurückzuführen.
Bis zu 500 Bussen wurden an der Langstrasse nach Inbetriebnahme täglich ausgestellt. Ende Juni 2024 teilte die Stadt dann mit, das Gerät vorerst zu deaktivieren und das Fahrverbot besser auszuschildern.
Zugenommen haben 2025 hingegen die Rotlichmissachtungen. Auch dafür nennt die Stadtpolizei eine Änderung: Eine neue Anlage beim Escher-Wyss-Platz. 87'277 Bussen oder rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr gab es bei den Rotlichtmissachtungen.
Mit 407'250 geahndeten Übertretungen im Bereich der Parkbussen wurden gegenüber 2024 (406 800) ähnlich viele Bussen ausgestellt. Wegen zu hoher Geschwindigkeit gab es 341'719 Bussen, ein Prozent mehr als im Vorjahr.
Insgesamt verteilte die Polizei 869'554 Bussen. Die eingenommenen 56,2 Millionen Franken liegen 5,4 Millionen unter dem Budget.






