Gemeinderat will Zürich in Regenbogenfarben leuchten lassen

Die Stadt Zürich soll künftig während des ganzen Pride-Monats in allen Farben leuchten, etwa mit angestrahlten Amtshäusern oder regenbogenfarbenen Zebrastreifen. Der Gemeinderat hat am Mittwoch ein entsprechendes Postulat überwiesen.

Das Parlament überwies das Postulat von SP, Grünen, AL und GLP mit 86 zu 30 Stimmen. Angesichts der politischen Grosswetterlage sei es enorm wichtig, dass Zürich jetzt ein Zeichen setze, so die Mehrheit. Stadträtin Karin Rykart (Grüne) nahm den Vorstoss gerne entgegen. Der Stadtrat werde prüfen, was alles möglich sei.
Dagegen waren einzig die SVP und die FDP. Letztere eher aus formalen Gründen, weil im Postulat bereits konkrete Ideen aufgelistet waren. Die Partei wollte hingegen lieber «den Stadtrat kreativ werden lassen». Inhaltlich hatte die FDP allerdings nichts gegen ein Zeichen für die queere Community.
Die SVP hingegen war aus Prinzip dagegen. Die linke Seite habe offensichtlich einen Fetisch für Fahnen, sagte Stefan Urech. Das werde ultrakompliziert, nur schon weil man sich in der Community ja auch nicht einig sei. «Wir sollten uns eher auf eine Fahne einigen, die alle repräsentiert, nämlich die Schweizer Fahne.»






