Stadt Zürich

Gegner reichen Referendum gegen Glattalbahn-Verlängerung ein

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Die nötigen Unterschriften für das Referendum gegen den geplanten Ausbau der Glattalbahn sind beisammen. Heute Dienstag werden sie dem Kanton übergeben, wie Atef Isaac von der IG Pro Altbach auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte.

Die Unterschriften für das Referendum gegen den Glattalbahn-Ausbau sind beisammen. (Symbolbild)
Die Unterschriften für das Referendum gegen den Glattalbahn-Ausbau sind beisammen. (Symbolbild) - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

«Wir sind nicht gegen den ÖV und die Glattalbahn, unsere Kritik richtet sich ganz konkret gegen die geplante Linienführung des Ausbaus», sagte Daniel Schneiter am Dienstag gegenüber dem Regionaljournal Zürich-Schaffhausen von SRF. Denn diese führt entlang des Altbachs. Für das Bauprojekt müssten dort Bäume und Sträucher entfernt werden.

Die Glattalbahn soll vom Flughafen bis in die Stadt Kloten verlängert werden. Gegen das Projekt sammelte die IG Pro Altbach Unterschriften. Die nötigen 3000 Unterschriften für das Zustandekommen des Referendums seien inzwischen beisammen, bestätigte die IG. Damit kann das Stimmvolk über das Projekt entscheiden.

«Kein Bauchentscheid»

«Gerade im Hitzesommer zeigt sich, wie wichtig Bäume sind. Darum setzen wir uns für die Bewahrung eines bestehenden Grüngürtels ein», sagte Schneiter. Alte Bäume verbesserten die Luftqualität in den Städten und sorgten, für Schatten und kühle Hitze, so die IG.

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) hält die Kritik an der Linienführung für unbegründet. ZVV-Mediensprecherin Lucia Frei sagt gegenüber dem Regionaljournal, die Linienführung sei kein Bauchentscheid, sondern das Ergebnis einer umfassenden Prüfung. Es handle sich um die Variante, die klar am besten abgeschnitten habe.

Fünf Jahre Bauzeit

Der Zürcher Kantonsrat hatte die Verlängerung der Glattalbahn um rund 3,3 Kilometer vom Flughafen Zürich bis Kloten im Juni genehmigt.

Von den 543,4 Millionen Franken entfallen 303,1 Millionen auf die Verlängerung der Glattalbahn. Weitere 100,6 Millionen sind für den Veloweg und 139,7 Millionen für den Hochwasserschutz vorgesehen. Der Kanton Zürich trägt dank Bundesbeiträgen rund 290 Millionen Franken.

Die Gesamtbauzeit für das Vorhaben wird auf rund fünf Jahre geschätzt. Die Verlängerung soll voraussichtlich ab 2032 in Betrieb gehen.

Kommentare

User #4984 (nicht angemeldet)

Richtig so...wir haben genug für jeden seich mit Steuern belastet zu werden. Zusötzlich ist Velofahren ja super In bwi den roten...

User #5607 (nicht angemeldet)

Mal wieder die Blockierer... Und schon wieder durch diese IG... Hat die nix besseres zu tun?

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